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13 Februar 2015

Blogparade {Bunt durch den grauen Winter}

Die Tage werden wieder länger und dennoch sind die sonnigen Momente zu selten und die grauen zu oft Alltag. Den Februar finde ich fast schon am schlimmsten, obwohl er nur so kurz ist. Aber bald haben wir auch das wieder überstanden. Um euch den grauen, doofen Winter etwas bunter zu machen, habe ich mit ein paar Mädels eine Blogparade gestartet. Gestern war Natalia dran - auf ihrem Blog findet ihr ein tolles, israelisches Frühstück. Morgen geht's dann weiter bei Alicja. Was euch dort erwartet, verrate ich erst mal noch nicht - schaut einfach selbst rein. Wer sonst noch an unserer Blogparade mitmacht, seht ihr ganz unten in der Imagemap. Die stammt übrigens - so wie der Banner - von der lieben Aileen.

Aber jetzt bin erst mal ich an der Reihe. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Smoothie-Fan bin. Egal, ob im Sommer oder im Winter - Smoothie geht immer. Meistens mache ich meine Smoothies freestyle - also je nachdem, was gerade im Haus ist. Hier mal drei meiner Favoriten:

Mango-Traum
  • 1/2 Mango
  • 1 Banane 
  • Saft von 2 Orange

    Vanilla-Berry  
    Nach Belieben:
    • Blaubeeren
    • Himbeeren
    • Vanillejoghurt (ich nehm meistens Soja-Joghurt, weil mir der besser schmeckt)


    HimbOraNana
    • Saft von einer Orange
    • Vanillejoghurt
    • 1 Banane
    • Circa eine handvoll Himbeeren 
    Entschuldigt bitte die schlechten Fotos - meine Wohnung ist toll, aber Licht und sie sind nicht gerade Freunde. Aber man erkennt ja, was gemeint ist.

    Was macht ihr, um euch den Winter zu verschönern? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

    Image Map

    08 Februar 2015

    Lieblingsläden {Hamburg: Liebes Bisschen}

    Heute möchte ich mit einer neuen Rubrik auf meinem Blog anfangen. In Lieblingsläden will ich euch - oh welch Überraschung - künftig schöne Geschäfte vorstellen. Damit ist alles gemeint, wo man sein Geld liegen lassen kann: Cafés, Musikläden, Boutiquen, Bars, was weiß ich. Vielleicht merk' ich auch irgendwann, dass es mir keinen Spaß macht und dann hör' ich wieder damit auf. Aber ich möchte es zumindest mal versuchen. Heute stell' ich euch ein Café vor.



    Das kleine Café Liebes Bisschen liegt etwas versteckt in einer Seitenstraße vom Schulterblatt. Für alle Nicht-Hamburg: Das Schulterblatt ist quasi das Herzstück des Schanzenviertels, wo sich eine Bar an die nächste reiht. Der Ort, wo man sich seine Abende vertreibt, bevor man dann doch noch auf den Kiez zieht. Oder man bleibt doch einfach in der Schanze - wie auch immer.

    Eine Bekannte hatte neulich von den Cupcakes dort geschwärmt. Eigentlich bin ich nicht so scharf auf Cupcakes. Ich liebe süße Sachen, keine Frage. Aber den Hype um Cupcakes habe ich nie so richtig verstanden - sind doch auch nur aufgepimpte Muffins. Wie dem auch sei. Vergangenen Sonntag hatte ich überraschend mal etwas Freizeit, also beschloss ich, der Sache eine Chance zu geben - zurecht. 

    Schon als ich reinkam, roch es nach Kaffee. Neben der Theke - an der man übrigens auch seine Bestellung aufgibt - stand eine Vitrine mit pastellfarbenen Cupcakes. Genauso hatte ich mir das vorgestellt: Kleine Zuckerberge, die alle guten Sportvorsätze sofort vergessen lassen. Hallo, Zucker! Die normale Café-Geräuschkulisse - Milchaufschäumen, Tassengeklapper, Gespräche - wurde von einer amerikanischer Oldies ergänzt. Irgendwie passend.

    Eigentlich hatte ich mir das Café etwas anders vorgestellt. Größer. Und nicht im Souterrain gelegen. Ähnlich wie Herr Max (übrigens auch sehr empfehlenswert!). Tatsächlich ist das Café Liebes Bisschen aber anders. In einem kleinen Raum, der an eine Mischung aus Küche und Wohnzimmer erinnert, stehen eine handvoll Tische im weißen Shabby Chic. Man könnte sie vermutlich auch als "Vintage" bezeichnen, wenn man hipp klingen mag. Die Wände sind bis auf einen schmalen Rand Richtung Decke in mintgrün gestrichen. Auf den Tischen standen Tulpen, die die Cupcake-Nuancen farblich perfekt ergänzten. Fast schon zu perfekt. Dennoch fühlte ich mich ganz wohl. 

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung mehr, welche Sorten ich hatte. Sie (an der Theke) hat die Sorten - die wechseln täglich - so schnell heruntergebetet, dass ich gar nicht hinterherkam und einfach nur auf die beiden deutete, die ich mich optisch am meisten ansprachen (so mache ich das übrigens auch immer beim Bäcker, wenn ich nicht weiß, wie die Sachen heißen. Warum haben die auch immer so affige Namen und warum sind die Namen in jedem Bundesland anders?).  

    Der eine Cupcake schmeckte jedenfalls nach Himbeer mit Frischkäse-Frosting, der andere nach Johannisbeer. Aber ehrlich gesagt kann man da - wenn man jetzt nicht gerade eine krasse Abneigung oder Allergie gegen irgendwas hat - nichts falsch machen. Der untere Teil bestand bei beiden aus einem leckeren Kuchenteig, der obere aus einer leckeren Creme, die aber nicht zu schwer war. Ich war also mit meiner Wahl vollkommen zufrieden. Und: Ich hatte zwei kleine Cupcakes, aber das war von der "Portion" vollkommen ausreichend - mehr hätte ich vermutlich nicht geschafft.




    Bei so wenig Plätzen ist der Laden natürlich sehr schnell voll. Andererseits lernt man dann seine "Mit-Café-Gänger" auch irgendwie leichter kennen. Es wirkt persönlicher, fast familiär. 

    Neben Cupcakes (klein: 1,80€, groß: 2,50€) werden auch Kuchen (zwischen 2,50 - 3,50€), Brownies und Cookies angeboten. Bei den Getränken hat man die Wahl zwischen den typischen Heißgetränken (im Schnitt so 2,80€) und Kaltgetränken wie Bionade oder Wasser von Viva con Agua (auch das spricht schon mal für das Café). Insgesamt sind die Preise echt angemessen. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Cupcakes alle selbst designet werden.

    Adresse: Eifflerstraße 47, 22769 Hamburg
    Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag, 12-19 Uhr
     
    Übrigens kann man sich hier auch Torten usw. designen lassen. 

     

    04 Oktober 2014

    Insidertipp: die Lokalhelden


    Auch wenn ich inzwischen nicht mehr in Augsburg wohne, möchte ich euch heute ein tolles Konzept von dort vorstellen: die Lokalhelden. Obwohl ich nur einmal dort gegessen habe, finde ich den Laden so toll, dass ich euch davon erzählen will.


    Im Prinzip ist es ganz simpel: Die Lokalhelden, das ist eine Art Hofladen und Restaurant in einem. Natürlich ist es allein schon deswegen kein Hofladen, weil sich das Geschäft mitten in der Stadt, im schönen Bismarckviertel, befindet. Allerdings kann man hier regionale Produkte wie Obst, Gemüse, Eier oder Milch kaufen. Gut, das Ganze ist mit dem Aufkommen von immer mehr Bio-Läden natürlich nichts Besonderes. Allerdings wartet hinter dem Eingangsbereich, wo die frischen Lebensmittel in grünen Gemüsekisten zum Verkauf aufgestellt sind, ein kleines, aber feines Restaurant - ganz nach meinem Geschmack.


    Die Speisekarte ist komplett vegetarisch, teilweise sind die Gerichte auch vegan. Am meisten gefällt mir aber die Einrichtung: Siebe und Gemüsereiben wurden zu Lampen umfunktioniert, Teile von alten Paletten dienen als Regal. Die Farben - helle Türkis- und Grüntöne gefallen mir auch. 


    Auf der Speisekarte stehen wöchentlich andere Gerichte. Natürlich gibt es aber ein paar Konstanten wie Falafeln, Mezze, Gemüsepizza und ähnliches. Serviert werden die Speisen übrigens auf Porzellan in  Retro-Optik.


    Im Sommer kann man übrigens auch schön vorm Laden sitzen und ein bisschen das Straßenleben beobachten. Scheinbar gibt's jetzt auch wieder dan Brunch am Samstag, aber dazu kann ich nichts sagen, weil ich den noch nicht getestet hab. 



    28 April 2013

    Tested {Duplo white}


    Eigentlich steh' ich ja nicht so auf Produkt-Reviews. Heute soll's hier aber dennoch mal eine geben. Der Grund dafür? Ich bin ein hoffnungsloser Schokoladen-Junkie; genauer gesagt süchtig nach weißer Schokolade. Das geht sogar soweit, dass mir Freunde, sobald es eine neue White-Edition von irgendeinem Schokoriegel gibt, Hinweise auf meine Facebook-Pinnwand posten. Das hat mich auch dazu veranlasst, das neue Duplo in weiß zu probieren. Jaja, ich weiß, Werbung ist böse und man sollte sich nicht davon manipulieren lassen - aaaaber es ist weiß. Und ich bin auch nur ein Mensch.
    Deshalb heute also mal wieder ein Post in der Rubrik "tested".


    |Verpackung|: Die Verpackung beim Duplo white unterscheidet sich nicht wesentlich von der des herkömmlichen Duplos. Natürlich ist das abgebildete Produkt nicht braun, sondern weiß. Ansonsten gibt es hier keine Besonderheiten zu erwähnen.



    |Geschmackstest|: Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Das Duplo weiß steht dem "herkömmlichen" Duplo - meiner Meinung nach - in nichts nach. Es ist schokoladig, die Füllung ist exakt die gleiche (mit leckerer Waffel) und auch sonst schmeckt es relativ ähnlich.
    Ich wüsste nicht, welche der beiden Duplo-Sorten besser ist. Beim Twix fand ich auf jeden Fall das weiße tausend Mal besser; hier könnte ich mich aber nicht für eines entscheiden... Also probiert's einfach und lasst euch überraschen!

    |Empfehlung: ja oder nein?|: Generell würde ich jedem, der Duplo mag, das Duplo white empfehlen. Es schmeckt aber nicht so arg anders, also seid nicht enttäuscht, denn lecker ist es trotzdem.


    Wie steht ihr zu den helleren Varianten? Mögt ihr eher die herkömmlichen Sorten oder stürzt ihr euch wie ich immer gleich auf das neue weiße Produkt?





    14 Dezember 2012

    Fernweh {kulinarische Reise - Asien}


    Heute nehme ich euch mal mit auf eine kulinarische Reise nach Asien. Meine Schwester und eigentlich auch der Rest meiner Familie haben sich immer darüber amüsiert, wenn ich Bilder vom Essen gemacht hab. In Thailand, Vietnam und Kambodscha bin ich dieser "Tradition" aber treu geblieben und hab wieder fotografiert, was so auf den Teller kam. Ich glaube, bei der Essensfotografie gibt's nur zweierlei Menschen: diejenigen, die wie ich ihre Mahlzeiten abknipsen und diejenigen, die sich darüber lustig machen und nichts damit anfangen können; letztere können den Post ja einfach ignorieren.



     

    Yummy! Ich liebe Asien einfach. Es ist alles so billig, die Speisen werden mit sehr frischen Zutaten zubereitet und es gibt so viele neue Gerichte zu entdecken! Natürlich würd' ich nie irgendwelche Grillen oder Grashüpfer oder sonst was in der Art essen...

    Falls ihr Fragen zu den abgebildeten Gerichten habt, könnt ihr sie gerne stellen.


    14 November 2012

    Eindrücke {Foodmesse Erfurt}


    Vor einer Weile bin ich relativ spontan auf eine Food-Messe in Erfurt gekommen. War schon irgendwie beeindruckend, was man aus Essen alles machen kann. Außer einer Portion Geduld und viel Zeit gehört wohl leider auch viel Talent dazu, sodass ich in diesem Fall vom Kopieren absehen würde... Leider weiß ich bei den meisten Bildern nicht mehr, was es eigentlich darstellen soll - sieht aber dennoch lecker aus.

    Aber seht selbst:


    Neben den ausgestellten Essensobjekte gab's noch sämtliche Vertreter von irgendwelchen Gegenständen, die entfernt mit Kochen und Essen zu tun hatten. Zusätzlich wurden die besten Köche gekürt.



    27 September 2012

    Essen am anderen Ende der Welt


    Heute dreht sich mal alles ums Essen in Neuseeland. 

    In Neuseeland kann man wohl jede Fastfood-Kette vorfinden, die man kennt: egal ob Mc Donalds, Burger King, Kentucky Fried Chicken, Wendy's, Subway oder sonst was... Das Land wimmelt nur so von Fastfood. Kein Wunder also, dass ein Viertel der Bevölkerung Übergewicht hat. Ein Grund dafür könnte sein, dass Fastfood hier recht billig ist - auf alle Fälle aber billiger als in Deutschland. Im Notfall kann man also darauf zurückgreifen. Dienstage wurden mit Domino's Cheaper Tuesday (Domino's ist übringens noch so eine Fastfoodkette mit Pizza und Pasta) zum kulinarischen Höhepunkt der Woche; Pizza für umgerechnet 3,40€ - egal, welcher Belag. Da kann man nur schwer nein sagen...

    Wer sich jedoch selbst verpflegen möchte, der kann einem Besuch im Supermarkt nicht entkommen. Die größten Supermärkte sind Countdown, Pak'n Save und New World. Das Angebot ist in etwa das gleiche, wobei Pak'n Save aber der billigste und New World der teuerste Discounter ist. Die Lebensmittelpreise sind vergleichbar mit denen in Deutschland. Lediglich die frischen Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Milchprodukte sind teurer. Eigentlich seltsam, wo in Neuseeland doch so viele Kühe umherlaufen und Obst und Gemüse nahezu überall angebaut werden. Was mich anfangs im Supermarkt überrascht hat, waren die Größen der Verpackungen. Kommt schon öfter vor, dass man seine Milch in 1l-, 2l-, 3l-Packungen kaufen kann. Genauso bei Saft... Schon strange.


    Süßigkeiten und die lieben Softdrinks sind auch super vertreten; besonders Cookies und Muffins stellen eine besondere Herausforderung dar, wenn man nicht wie ein Hefekuchen aufgehen möchte. Eine gesunde Ernährung wird somit zum Härtetest. Oftmals ist man aber zu faul, im Hostel groß aufzutischen. und greift auf Herkömmliches wie Nudeln und Reis in jeder erdenkbaren Variation nach. Man ist halt doch nur Backpacker. Wenn's ganz schnell gehen soll oder man Geld sparen möchte, gibt's eben Instantnudeln.

    Im Supermarkt konnte man sich günstig Süßigkeiten selbst mischen. Besonders billig mit dem "French-Way"
    ... just the way it is!
    Möchte man hingegen etwas Geld fürs Essen liegen lassen, dann kann man das super in einem der zahlreichen kleinen Cafés tun. Natürlich gibt's in Neuseeland auch Starbucks. Die Kette Esquires macht denen aber ganz schön Konkurrenz... Zusätzlich gibt's in jedem noch so kleinen Ort mindestens ein Café, in dem man auch kleine Häppchen oder Muffins bekommt.

    Kaffee-Kunst im Esquires
     In Neuseeland hab ich ja auch Sushi für mich entdeckt. Ich muss sagen: Es schmeckt in Neuseeland echt tausend Mal besser und günstiger als in Deutschland. So lecker! Und die Auswahl ist auch größer.

    Am besten fand ich das frittierte Sushi
    Was in Neuseeland auch nicht fehlen darf: Barbecue. Leider haben die Neuseeländer kein gutes Brot - meist nur labriges Weißbrot bzw. Toast; aber beim Fleisch- und Beilagenangebot können sie durchaus mithalten. In Neuseeland gibt's irgendwie ständig Barbecues. Man könnte es fast schon als Nationalsport bezeichnen...

    Grillfest auf neuseeländische Art: viel Fleisch, Salat und das Getränke-Angebot kann sich auch sehen lassen.

    So, das war eine kleine Übersicht meiner Eindrücke vom Essen in Neuseeland. Morgen kommen fängt dann meine Fernweh-Serie mit den Reisehighlights an - macht euch gefasst, es sind ziemlich viele Bilder.