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04 Dezember 2013

Scènes de Paris


Ich weiß, ich weiß: In letzter Zeit ist es hier sehr, sehr Paris lastig. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich am liebsten wieder dorthin aufbrechen und eine Million Fotos schießen würde... Eindeutig mal wieder ein schlimmer Fall von Fernweh. Außer die Bilder wieder und wieder anzusehen und Reisepläne fürs nächste Jahr zu schmieden, bleibt mir momentan nichts anderes übrig. Das Schönste an Urlaubsfotos sind meiner Meinung nach die kleinen Momente, die man auf der Straße einfängt. Die Menschen, die ihrem eigenen Alltag nachgehen, die sich so verhalten, wie sie sind.


Wir befinden uns in Montmartre, dem wahrscheinlich malerischsten gleichzeitig hügeligsten Viertel von Paris. Vor uns zeigt sich Paris, wie man es sich vorstellt: Schmale Straßen, Männer mit Baskenmützen, eine fabelhafte Aussicht auf die Stadt.

Weiter oben begegnen wir diesen beiden älteren Männer, die vertieft in ihr Schachspiel nichts davon mitbekommen, dass ich sie fotografiere. Ich mag diese konzentrierte Atmosphäre so sehr. 


Auf dem Place du Tertre kommt es mal wieder vor, dass ich illegalerweise etwas fotografiere - zum Vergnügen des sympathischen Mannes auf rechten Seite mit der roten Brille. Ups!


Szenenwechsel: Sacré-Cœur. Als wir die große, weiße Basilika verlassen, werden wir vom Geigenklang dieses Mannes begrüßt. Um uns rum sind viele andere Touris, die sich gegenseitig ablichten. Auch nett anzusehen: die vielen Selfies.


Noch einmal zurück zum Place du Tertre. In akribischer Feinstarbeit fertigt diese Frau ihre Bilder an. Sie sind so schön, dass ich am liebsten mein ganzes Zimmer damit dekorieren würde. 


 Zu guter Letzt: Die Hand eines fliegenden Händlers, der versucht, einen seiner tausend Eiffelturm-Figuren zu verkaufen. Teilweise etwas nervig, aber sie gehören genauso zu Paris wie die Männer mit der Baskenmütze, die Frau mit ihren Kunstwerken oder die konzentrierten Schachspieler.


Was für Fotos macht ihr so auf euren Reisen?



14 November 2013

Analoge Schätze {Paris} & Gedanken dazu


Wir bleiben mal bei Paris. Das Wetter draußen erweckt stärkeres Fernweh, als ich geglaubt hätte! Auch für Paris wurde noch in letzter Minute eine Einwegkamera eingepackt. Leider wollte die Kamera nicht ganz so wie ich. Ich glaube, sie hat sich teilweise irgendwie selbst ausgelöst. Denn als ich sie am zweiten Tag auspackte, war nur noch ein Foto darauf (!). Alles sehr seltsam. Jedenfalls möchte ich euch die sage und schreibe vier (!) gelungenen Bilder nicht vorenthalten. War schon etwas ärgerlich, dass ich nicht einmal den Eiffelturm darauf gekriegt habe. Aber wir haben ja noch genügend andere Fotos gemacht.

Die Aussicht von unserer Dachterrasse aus. Zu sehen: Royal Palais. Daran hätte ich mich echt gewöhnen können!
Wieder eine Aussicht, dieses Mal von der Sacré-Coeur aus. In echt viel toller.
Sacré-Coeur. Dieses Bild gefällt mir am meisten wegen den Farben.
Notre-Dame. Da war das Wetter nicht ganz so toll, das hat man gemerkt.
Ich hatte ja teilweise schon ein schlechtes Gewissen, als ich die Kamera kaufte. Meine Schwester hatte mich kurz davor daran erinnert, dass die Teile nicht gerade gut für die Umwelt sind - womit sie ja auch recht hat. Aber ich mag diese Kontraste in den Farben so gerne, das leicht Verwaschene... Zu meinem Geburtstag habe ich dann aber eine analoge Kamera geschenkt bekommen - die Sprocket Rocket, ein Modell für Panorama-Aufnahmen. Ich bin sehr gespannt, wie die Bilder damit so werden. Ist auf jeden Fall eine tolle Alternative zu den Einweg-Dingern aus dem Drogeriemarkt. 

Habt ihr eine analoge Kamera? Wenn ja, welche bzw. was könnt ihr da so empfehlen? Würde mich sehr über Tipps freuen, weil die Sprocket Rocket wahrscheinlich nicht meine einzige analoge Kamera bleiben wird. 






11 November 2013

Travelguide {Paris}


Kaum zu glauben, aber Paris liegt jetzt auch schon wieder vier Wochen hinter mir. Eindeutig Zeit für einen weiteren Reiseguide! Wie gewohnt gibt es heute Tipps, was man sich nicht entgehen lassen sollte, wo man gut essen kann oder wie man eine billige und zentrale Unterkunft findet. 


HINKOMMEN & RUMKOMMEN

Nach Prag im Frühjahr und Amsterdam im Sommer ging's im Oktober in die Hauptstadt Frankreichs. Auch hier buchten wir wieder einige Wochen im Voraus das Zugticket, weil man so einfach am meisten sparen kann. Mit Bahncard war's natürlich noch einmal einiges günstiger. Die Fahrt von Augsburg aus dauerte rund fünf Stunden. Das einzige Mal umsteigen mussten wir in Stuttgart; von hier aus ging's mit dem TGV weiter - die Fahrt war sehr angenehm! Wie das bei der Bahn so ist, muss man gegebenenfalls mehr Zeit einplanen, weil es zu Verspätungen kommen kann. Wie kann's auch anders sein?! Selbstverständlich könnt ihr auch mit dem Flugzeug anreisen; dazu kann ich allerdings nicht viel sagen, weil ich noch nie in Paris gelandet bin. In der Stadt selbst waren wir dann sehr oft zu Fuß unterwegs. Wir hatten zwar eine Mehr-Tageskarte für die Metro, im Nachhinein würde ich das aber nicht mehr so machen. Die wenigen Strecken, für die man das Ticket braucht, kann man besser einzeln lösen. Vorausgesetzt natürlich, man wohnt zentral und dass vieles fußläufig zu erreichen ist. Ansonsten ist man mit der Metro vielleicht doch besser bedient... 

Der Sonnenaufgang auf unserer Dachterrasse war einfach nur unbeschreiblich!
UNTERKUNFT 

Ein Faktor, bei dem man meiner Meinung nach am meisten sparen - aber auch falsch machen! - kann, ist die Unterkunft. Wir überlegten anfangs, wie bereits in Prag über HRS ein Hotelzimmer zu buchen. Da die meisten Zimmer aber exorbitant teuer waren - und zudem noch sehr weit außerhalb lagen! - kamen wir bald von dieser Idee ab. Auf mehreren Blogs las ich, dass man in einem Apartment billiger in Paris wohnen könnte. Anfangs fühlte ich mich wegen der ganzen Angebote ein wenig überfordert. Wir suchten zunächst auf All Paris Apartments, weil ich davon auf Stefs Blog gelesen hatte. Nach relativ kurzer Zeit fand ich dann aber ein zweites Portal, Airbnb, bei dem wir letztendlich auch fündig wurden. Und so entschieden wir uns für das Apartment von Thomas, das in unmittelbarer Nähe des Louvres und des Palais Royals lag - besser ging's fast nicht! Als wir buchten, war das Apartment rund 20€ billiger pro Nacht, was wahrscheinlich daran lag, dass wir zu den ersten Gästen zählten. Das Apartment verfügte über eine kleine Küchenzeile, eine schöne Dusche, eine wundervolle Dachterrasse, eine kleine Wohnecke und eine Matratze zum Schlafen - vollkommen ausreichend für uns. Thomas war ein sehr lockerer Gastgeber. Das Apartment hatte echt eine sehr gute Lage, um die Stadt zu erkunden zu können (auch wenn wir anfangs Schwierigkeiten hatten, einen Supermarkt zu finden)...

Die Aussicht auf der Dachterrasse
Badezimmer-Ecke // Wohnbereich mit genialer Aussicht
Unser Bett von der Dachterrasse aus gesehen
WARUM MAN MAL NACH PARIS FAHREN SOLLTE

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mir Paris gefallen würde. Meine Mitbewohnerin hatte dort nicht so gute Erfahrungen gemacht und auf einigen Blogs hatte ich gelesen, dass es sehr dreckig sein soll. Dem kann ich nicht zustimmen: Überall waren grüne Müllbeutel aufgehängt und insgesamt wirkte die Stadt um einiges sauberer als andere Städte, in denen ich schon war. Absolutes Muss: der Eiffelturm. Sehenswert sind auf jeden Fall auch die Viertel Le Marais und Montmartre! Ewigkeiten könnte man in nahezu jedem Museum verbringen: Egal, ob Louvre oder Musée d'Orsay. Ich persönlich fand das Musée d'Orsay allerdings ansprechender, weil man da nicht so das Gefühl hatte, von der Masse an Gemälden erschlagen zu werden. Außerdem mag ich das nicht, wenn ich denke, ich schaff das eh nie, das alles zu sehen (so wie im Louvre...).

Eine typische Szene in Montmartre
Moulin Rouge // In einer der Galerien

WAS MAN SO MACHEN KANN

Außer Sightseeing kann man in Paris natürlich auch die gleichen Dinge wie überall machen: Es sich in einem Café gemütlich machen und die vorbeilaufenden Passanten beobachten, fotografieren, spazieren, sich in einem der Parks erholen, den Straßenkünstlern zusehen, ... Ganz cool fand ich, dass man einfach so in zahlreiche Galerien reinlaufen kann; davon gibt's besonders viele in Montmartre. Auch wenn's sehr klischeehaft ist: Man sollte auf jeden Fall auf den Eiffelturm! Wenn man mehr Zeit (und Geld) hat, kann man natürlich auch mal ins Disneyland oder nach Versailles.

Beim Eiffelturm
Der Invalidendom
Louvre
ESSEN & TRINKEN

Spätestens wenn es ans Essen geht, merkt man, wie teuer Paris doch eigentlich ist. Es gibt kaum Gerichte, die weniger als 10-12 Euro kosten. Das Einzige, was wir günstig bekommen haben, waren Falafeln in der Rue des Rosiers. Diese holten wir in einer Art Imbussbude (L'as du Falafel), in der auch schon Lenny Kravitz gegessen haben soll. Die Falafeln waren sehr lecker, das Drumherum war mir etwas zu viel. Die Fleischvariante war scheinbar nicht ganz so toll - aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Ansonsten waren wir mal direkt gegenüber vom Musée d'Orsay essen, dort gab es Burger. Außerdem waren wir mal in dem Café Ségur in der Nähe des Invalidendoms, genauer gesagt in der Avenue de Ségur. Wir entschieden uns für Crème brûlée und eine Art Mudcake, sehr, sehr lecker! Nur leider war das Ganze so süß, dass uns danach ziemlich schlecht war. Zuckerschock eben! Alternativ sollte man die Augen nach Bäckereien offen halten! Wir holten an einem Tag ein Stück Tarte au chocolat und ein Stück saftigen Apfelkuchen, was beides auch echt gut geschmeckt hat! In vielen Bäckereien gibt es außerdem auch Macarons; die Preise können dabei aber sehr stark variieren. Wir entschieden uns am letzten Tag noch welche aus dem Supermarkt mitzunehmen. Ich weiß, ich weiß, absolutes No-Go, aber sie waren trotzdem lecker! Allerdings sind die meisten Lebensmittel auch im Supermarkt teurer als bei uns in Deutschland. Paris eben!


WAS MIR GEFALLEN HAT

Ich hab mich eigentlich immer ziemlich wohl in Paris gefühlt. Klar, es kann mal vorkommen, dass die Metro überfüllt ist oder man bei Sehenswürdigkeiten länger warten muss - aber wo ist das nicht so? Die meisten Franzosen waren recht freundlich, wenn man versuchte, mit ihnen auf Französisch zu sprechen. Alternativ konnten wir auch mal auf Englisch ausweichen, wenn wir absolut nicht weiter wussten. Fand's aber schön, meine Sprachkenntnise etwas mehr anzuwenden. Wenn ich wüsste, dass ich mal länger in Frankreich leben könnte, würde ich versuchen, den C1-Test zu machen. Aber momentan fehlt einfach der Anreiz dazu... Jedenfalls fand ich die Stadt und besonders die ganzen Gebäude sehr beeindruckend! Würde auf jeden Fall noch einmal hinfahren, wenn ich die Möglichkeit hätte. Allein wegen Versailles muss ich noch einmal zurück.

An der Pont des Arts
Ausblick Sacré-Coeur
TIPPS & TRICKS

Wie oben schon geschrieben: Kauft euch kein Mehr-Tagesticket für die Metro, wenn ihr zentral wohnt! Das Meiste ist echt gut zu Fuß zu schaffen und wenn nicht, kann man ja immer mal wieder doch die Metro nehmen. Aber über 30€ für dieses Ticket ausgeben würde ich nicht noch einmal. Man lernt ja nie aus! Ansonsten lohnt es sich, nach Paris zu gehen, wenn man noch unter 25 ist. Denn dann kommt man in sehr viele Museen - Louvre, Musée d'Orsay, Centre Pompidou usw. - umsonst rein! Macht nicht den Fehler wie wir und stellt euch unten am Louvre an einen der Schalter; ihr müsst einfach nur euren Personalausweis oder Reisepass bei den Sicherheitsmenschen vorzeigen und schon könnt ihr rein! Für diejenigen, die über 25 sind, lohnt es sich über das erste Wochenende im Monat zu kommen, da die Museen angeblich sonntags für alle kostenlos begehbar sind. Ansonsten gilt das Gleiche wie bei jeder Reise: Kümmert euch rechtzeitig um Transport und die Unterkunft, denn je früher ihr dran seid, umso besser sind eure Chancen, noch etwas zu sparen.


Ich hoffe, der Guide hat euch gefallen! Wenn ihr sonst etwas zu Paris oder meinen Reisen wissen möchtet, lasst es mich wissen!


19 Oktober 2013

What I wear {mit Bambi in Paris}


Einer meiner liebsten Second Hand-Schätze schaffte es auch mit nach Paris: mein Bambi-Kleid. Es ist einfach sehr bequem und eignet sich super für den Herbst, da es etwas dicker ist. Für alle, die's nicht so interessiert, dass ich mich anziehen kann, gibt's ein paar Bildchen von der Sacré-Cœur, dem Arc de Triomphe und Eiffelturm. 


Normalerweise mag ich eher einfarbige Sachen bzw. kombiniere eine Farbe mit schlichten Tönen, bei dem Kleid macht es mir aber nichts aus, dass es so viele Nuancen in sich vereint. Am liebsten trage ich dazu einen dünnen Cardigan in schwarz oder grau. Die Jacke auf den Bildern habe ich übrigens auch erkreiselt; ist an sich nichts Besonderes, aber ich mag sie dennoch sehr gerne. 


Das Wetter in Paris war sehr, sehr wechselhaft, als wir da waren: Von sonnig mit strahlend blauem Himmel bis hin zu Regen ohne Ende und Wind war alles dabei. Dementsprechend sieht der Himmel auf den Fotos immer anders aus. 


Kleidung en détail:

* Kleid: Pam & Arch (über Kleiderkreisel)
* Weinrote Strumpfhose: Calzedonia
* Schal mit Eulen: Primark
* Dunkelblaue Schuhe: Primark
* Grauer Kurzmantel: H&M (über Kleiderkreisel)
* Graue Mütze: H&M


 Bei Kleidung ist mir am wichtigsten, dass sie bequem ist. Da ich ohnehin schon 1,70m groß bin, trage ich auch so gut wie nie hohe Schuhe. Stattdessen bevorzuge ich Chucks oder Schuhe, in die man schnell hineinschlüpfen kann.  


Die Gegend um die  Sacré-Cœur fand ich sehr schön. Montmartre ist wirklich ein sehenswertes Viertel! Irgendwie scheint hier immer etwas los zu sein. Es gibt viele kleine Galerien bzw. Ateliers, in die man mal reinschnuppern kann, eine Bäckerei mit leckeren Köstlichkeiten neben der nächsten und schöne kleine Gässchen, die viele Foto-Momente boten. Allerdings sind hier auch jede Menge anderer Touristen unterwegs, was natürlich die vielen, vielen Straßenhändler anlockt, was auf Dauer etwas nervig sein kann. Nichtsdestotrotz sollte man alles mal auf sich wirken lassen. Am besten, man macht eine Pause auf einer der Bänken am Fuße der Basilika. Das Panorama über die Stadt ist den Aufstieg auf jeden Fall wert!


Da es auf dem Eiffelturm etwas windiger als unten ist, musste natürlich auch eine meiner Strickmützen mit. Ich würde euch auf jeden Fall raten, etwas mehr anzuziehen, wenn ihr abends hoch wollt. 


Wie gefällt euch dieses Outfit so? Was zieht ihr am liebsten an, wenn ihr auf Sightseeing-Tour seid? Gerade im Herbst finde ich das immer etwas schwierig, etwas Passendes mitzunehmen: Mal ist es kalt, mal ist es warm. Dementsprechend versuche ich immer alles, was irgendwie noch Platz im Rucksack hat, mitzunehmen - natürlich bereu' ich das meistens, wenn ich von A nach B möchte; ansonsten freue ich mich aber über die große Auswahl.

Ach ja: Wie jeder Blogger möchte ich mich layouttechnisch natürlich dauernd verbessern. Habt ihr irgendwelche Tipps oder Anregungen für mich, was ich ändern könnte? Wäre auch gut zu wissen, welche Textausrichtung ihr besser findet - also so ans Bild "angenähert" oder normal, so wie hier.



16 Oktober 2013

A Night in Paris {impressions}


Ich bin immer noch etwas überwältigt von den ganzen Eindrücken der letzten Woche: unser Apartment mit dieser unglaublichen Aussicht und den umwerfenden Sonnenaufgängen, die beeindruckenden Gebäude, neben denen man sich winzig vorkommt, die ganzen Touris mit ihren Selfies, der Eiffelturm, die kleinen Gässchen, die teuren Cafés mit den viel zu kleinen Tassen, die vielen Foto-Momente, die ganzen Händler mit den Souvenirs, Macarones, Sonne, Regen, Wolken, hübsche und hässliche Postkarten, köstliche Pains au chocolat, Museen, Kultur, Street Art, ...  

Paris ist so wahnsinnig vielseitig! Ich kann's einfach nicht in Worte fassen. Bei Nacht sind zwar die meisten Städte toll, Paris hat dann aber einen besonderen Charme. Die Stadt vom Eiffelturm aus gesehen ist so unbeschreiblich, deshalb lasse ich heute mal lieber Bilder statt Worte sprechen: 

Die gläserne Pyramide am Louvre ist nachts noch viel toller wegen den Spiegelungen im Wasser.

Am Louvre - die Frisur sitzt (nicht).

Auch an der Seine kann man's abends gut aushalten. Zu sehen: das Institut de France.

Natürlich darf auch ein Besuch des Eiffelturms nicht fehlen.
Meine Empfehlung: kurz vor Sonnenuntergang hochfahren.

Oben angekommen: Einfach mal nur die Aussicht genießen.

Mit dem 50mm Objektiv (Blende 1.8) war sogar ein schönes Bokeh möglich.

Und ich konnte mal wieder meine Liebe zum Detail ausleben.

Bokeh, Teil II (ohne nachträgliche Bearbeitung).

Mit dem Aufzug hoch, mit der Treppe runter. So entstand auch diese Aufnahme.
Mit dabei: die gute alte Höhenangst.

Die typischen Metro-Schilder, wie man sie aus den Filmen kennt.

"Allez les Bleus!" // Auch Handy-Fotos durften natürlich nicht fehlen.

Eine gewöhnliche Pariser Straße bei Nacht.

Meine Highlights bei Nacht:  

Eiffelturm bzw. Paris von oben - Invalidendom - Pont des Arts und Seine-Ufer.

Was auch sehr cool ist: Einige Museen haben unter der Woche auch mal bis 21:45 Uhr geöffnet (z.B. Louvre am Mittwoch + Freitag, Musée d'Orsay am Donnerstag usw.); eine gute Möglichkeit, den Massen zu entgehen!

Und damit endet der Streifzug durch das nächtliche Paris, wie ich es erlebt habe. Demnächst dann ein paar Aufnahmen, die bei Tag entstanden sind.


Copyright wegen den Rechten an Nachtaufnahmen am Eiffelturm: "Copyright Tour Eiffel - SETE - Illuminations Pierre Bideau".