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30 Juni 2015

Retrospective {April, May & June}


Das zweite Master-Semester neigt sich dem Ende, der Sommer steht an. Endlich! Doch jetzt lasse ich erst mal die vergangenen drei Monate Revue passieren. Was im April, Mai und Juni so geschah:

APRIL
Anfang April war ich über Ostern endlich mal wieder daheim am Bodensee. Von Hamburg aus ist das immer so eine halbe Weltreise, aber die war es total wert. Ich bin einfach so gerne in der Nähe der Alpen und am See, auch wenn das Wetter nicht so war. Aber es war auch einfach schön, etwas Zeit mit der Familie zu verbringen und ein bisschen zu entschleunigen.


Der April war durch mein Praktikum etwas stressig. Dennoch blieb Zeit für (neue) Freunde und neue Entdeckungen in Hamburg.

Ich war zum Beispiel zum ersten Mal im Elbtunnel und auf dem Hamburger Dom. Außerdem kaufte ich mir endlich, endlich ein Fahrrad und crashte mit ein paar Freundinnen eine Sightseeing-Tour in St. Pauli. 



MAI 
Im Mai bekam ich Besuch von meinen drei besten Freundinnen aus Augsburg nach Hamburg. Es war einfach nur perfekt. 

Außerdem ging's für eine Woche nach Portugal - auch das war einfach nur mega toll. Wir trafen so viele interessante Menschen und sahen so viel. 


JUNI
Anfang Juni war ich schon wieder unterwegs - wieder mal in Augsburg, um meine Freunde zu sehen und weil das Modular-Festival stattfand. 

Vergangenes Wochenende bekam ich dann noch mal Besuch von einem Freund. Das Highlight: der Olympus Playground der Triennale der Photographie



Im Juli bin ich schon wieder unterwegs - es geht nach Kopenhagen. Habt ihr vielleicht Tipps für mich? :) 



01 April 2015

Retrospective {Januar / Februar / März}


Und auf einmal ist es schon April. Das erste Master-Semester ist vorbei, seit Anfang Februar mache ich mal wieder ein Praktikum. Außerdem war ich im Februar zum ersten Mal in Berlin und  im März in Wien. Im Januar ging's mal wieder an der Ostsee. Meine Highlights der vergangenen drei Monate:

Januar: Travemünde
Keine richtige Tradition, aber: Wenn meine Schwester zu Besuch in Hamburg ist, fahren wir ans Meer. Zumindest haben wir das bisher so gemacht. Im Januar waren wir in Travemünde. Und es war ziemlich witzig - wir waren nämlich so "schlau" und haben eine Abkürzung genommen. Einen Steilhang nach unten. Ich sag's mal so: Es war matschig. Und dreckig. Auf jeden Fall kamen wir so gut mit fremden Leuten ins Gespräch. Wir wurden nämlich von jedem, der uns begegnete, erst mal belächelt und dann angesprochen, "Was habt ihr denn gemacht?". Wir nennen es Neujahrsrutsch.


Irgendwie bin ich jedes Mal sofort tiefenentspannt, wenn ich am Meer bin. Auch wenn das Wetter nicht ganz so toll war - teilweise hat's geregnet und es war sehr windig - dennoch ein schöner Tag. 


Ach ja: Im Internet lasen wir von dem Tipp, einen Abstecher auf die Halbinsel Priwall zu machen. Meiner Meinung nach könnt ihr euch das sparen. Es gibt nicht sonderlich viel zu sehen und im Herbst/Winter sieht es ziemlich trostlos aus. Da ist Travemünde auf jeden Fall viel schöner - reicht also, dort zu bleiben. Spazieren kann man da auch genug.





Ansonsten war ich im Januar mit vielen Uni-Abgaben (und Kaffeetrinken) beschäftigt - weniger spannend also. Dennoch schaffte ich es auch mal nach draußen und war viel mit Freunden unterwegs.

Februar 
Im Februar begann mein Praktikum - und damit das frühe Aufstehen. Ich bin echt kein Frühaufsteher. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt - Kaffee sei dank. So unterschiedlich kann übrigens mein Weg zur Arbeit aussehen:





Berlin 
Relativ spontan besuchte ich im Februar außerdem einen guten Freund in Berlin. Für die meisten ist das vermutlich nichts Besonderes - für mich schon. Denn: Davor bin ich noch nie in Berlin gewesen. Jetzt habe ich's also endlich, endlich mal geschafft (ein Blogpost dazu kommt noch).


Jedenfalls haben wir sämtliche Touri-Sachen angeschaut, waren in verrückten Bars und hatten einfach eine gute Zeit.

März
Das Highlight im März war eindeutig Wien. Nicht nur, weil die Stadt sehr, sehr toll ist, sondern weil ich endlich meine drei besten Freundinnen aus Augsburg wiedersehen konnte. Es war ziemlich kalt, kälter als in Hamburg, aber wir hatten eine super Zeit.



Auch hier stand wieder das volle Touri-Programm (Prater, Hofburg, Naschmarkt, Schönbrunn,...) auf dem Programm. Ziemlich anstrengend, aber auch schön. Ich entdecke gerne unbekannte Städte.

Zu Wien gibt's demnächst auch mehr auf dem Blog. 

Hamburg
Inzwischen wohne ich schon seit sechs Monaten in Hamburg - und ich liebe es hier einfach! Ich hätte das nie gedacht, aber ich bin sehr froh, dass ich mich für Hamburg und gegen Berlin entschieden habe. Berlin ist sicher eine tolle Stadt, aber im Moment wäre mir das zu groß und zu stressig. Ich mag es, dass man hier nicht lange braucht, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Und dass jeder Stadtteil trotzdem eine ganz andere Atmosphäre hat. Außerdem fühle ich mich hier sehr, sehr wohl. Also alles richtig gemacht. Bin gespannt, was mich hier noch so alles erwartet.



Alle Bilder stammen übrigens von meinem Instagram-Account. Freu' mich übrigens immer über neue Follower. Ihr könnt mir auch gern euren Insta-Link da lassen, dann schau ich mal rein. :)


06 Januar 2015

This was {2014}


2014 gehört nun offiziell der Geschichte an. Es war für mich wahrscheinlich das stressigste Jahr überhaupt. Gleichzeitig war es aber auch ein sehr abwechslungsreiches, aufregendes und schönes Jahr. Meine schönsten Momente möchte ich heute mit euch teilen:

1. Norwegen 
Eine Woche lang war ich mit meinen Freundinnen Cori und Natalia in Norwegen - genauer gesagt, Bergen, Ask, Volda, Ålesund und Oslo - unterwegs. Es war wahrscheinlich die lustigste Woche im vergangenen Jahr mit dem geringsten Schlafaufkommen überhaupt. Wir lernten viele tolle Leute kennen, übernachteten in einer beeindruckenden Villa, sangen lauthals "unsere" Lieder und fotografierten ohne Ende. Kurzum: Es war perfekt - bis auf die Tatsache, dass die Vierte im Bunde von uns fehlte. Vielleicht schaffen wir's ja doch auch irgendwann mal zu viert. Das Video dazu findet ihr hier - ich kann's immer noch nicht oft genug sehen, Cori!

2. Das letzte Semester in Augsburg
Das letzte Semester in Augsburg sollte unser bestes überhaupt werden. Das haben wir uns zumindest festvorgenommen - und es wurde tatsächlich so! Wir feierten alles, was es zu feiern gab: Die Release-Party von der presstige, bestandene Prüfungen, Geburtstage, Jubiläen (ich glaube, das Wort habe ich noch nie ausgeschrieben... schreibt sich komisch!), Sommerfeste, eine Trash-Party, die WM, und und und. Nebenher noch die Bachelorarbeit und zu Beginn mein Praktikum. Insgesamt war es super toll, ich habe die Zeit mit den Leuten dort echt genossen! Wenn ich an all die glücklichen Abende denke, werde ich fast schon etwas melancholisch.



3. Bye-bye, Bachelor!
Mitte August habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben. Zwischenzeitlich habe ich stark daran gezweifelt, dass ich es überhaupt noch schaffen würde. Denn natürlich habe ich wie immer alles auf den letzten Drücker gemacht - ich habe die Arbeit in nur zwei Wochen runtergeschrieben. Und bestanden. Und gefeiert. Es war schon sehr emotional.

4. Timmendorfer Strand
Meine Schwester überraschte mich Ende Oktober mit ihrem Besuch; das beste Geburtstagsgeschenk überhaupt! Für einen Tag gingen wir an die Ostsee - und es war einfach nur toll. Das Wetter war super, es hat einfach alles gepasst an diesem Tag. 



5. Hamburg
"Hamburg oder Berlin?!" - meine armen Freunde mussten sich diese Frage im Sommer ziemlich oft anhören, denn die Master-Entscheidung stand bevor und ich hatte für beide Städte Zusagen bekommen. Nach unzähligen Entweder-oder-Listen, die zu keinem Ende führten, entschied ich mich für Hamburg. Im Nachhinein: Eindeutig die richtige Entscheidung! Ich fühle mich hier sehr, sehr wohl, die Stadt ist nicht zu groß, aber auch nicht zu klein und mir gefällt, dass man nicht lange ans Meer braucht. Zudem sind die Menschen hier mega nett. In Berlin war ich bis heute übrigens immer noch nicht; fast schon etwas peinlich, aber vielleicht ändert sich das ja 2015 noch.

6. Davos
Eigentlich bin ich kein Wintermensch, aber der Ausflug nach Davos im Februar war echt sehr lustig. Auch wenn ich mich immer noch nicht auf ein Snowboard oder Ski getraut habe - es war einfach ein unbeschreiblich schönes Gefühl in den schneebedeckten Bergen zu sein.


7. Leipzig 
Für ein Auswahlgespräch verbrachte ich im Juni ein paar Tage in Leipzig und traf drei alte Bekannte wieder. Ich mag das ja gerne, neue Städte zu erkunden - auch wenn ich dabei viel allein unterwegs bin. Irgendwie bemerkt man dann noch viel mehr Details. Auch wenn mir Leipzig sehr gut gefallen hat - ich bin froh, dass ich meinen Master jetzt doch in Hamburg mache. 

8. WG-Party
Meine Freundin Marie verabschiedete sich mit einer super WG-Party von uns im Februar, bevor sie für ein halbes Jahr nach Asien ging. Ich kannte auf der Party niemanden außer ihr und noch einer Freundin, Anja, und es war einfach nur gut. Anders kann ich es nicht beschreiben. Die Leute, die Musik, die Gespräche - besser konnte es nicht sein.


9. Salzburg
Mit meiner Schwester und einer amerikanischen Freundin von ihr ging's nach Salzburg. Auf sämtlichen bekannten Plätzen performten wir unsere eigene Choreographie zu "I'm gonna be" - irgendwann müssen wir daraus unbedingt ein Video machen. Wenn ich daran denke, muss ich immer noch grinsen. 


10. Wiedersehen
2014 war irgendwie das Jahr der vielen Wiedersehen: Zum anderen traf ich drei alte Freunde in Leipzig wieder. Zum anderen habe ich im November meine drei besten Freundinnen aus Augsburg und viele andere tolle Menschen, die dort wohnen, wiedergesehen. Es war einfach nur schön, die bekannten Gesichter wieder um einen rumzuhaben, die Witze zu verstehen, ohne sie aussprechen zu müssen. Im Dezember traf ich außerdem noch meine alten Freundinnen aus der Schulzeit wieder. Schon seltsam, wie man sich gleichzeitig so wenig und so stark verändern kann: Einerseits war alles wie früher, andererseits ist in den letzten Jahren einfach so wahnsinnig viel passiert, dass ein Nachmittag nicht im geringsten ausreicht, um das alles zu erzählen. Aber vielleicht klappt's ja dieses Jahr, dass man sich häufiger sieht.

Daneben gab es noch viele, viele weitere glückliche - und natürlich auch traurige - Momente. 
Danke an alle, die das Jahr zu dem gemacht haben, was es war! Ihr seid super! Ich bin gespannt, was wir noch gemeinsam erleben werden.


27 November 2014

Corway - das Video


Das Jahr neigt sich dem Ende, also beginnt bestimmt bald wieder die Zeit der tausend Rückblicke. Vor fast einem halben Jahr reiste ich mit zwei meiner besten Freundinnen - Cori und Natalia - durch Norwegen. Mit die beste Zeit in diesem Jahr! Jedenfalls hat mir Cori zum Geburtstag ein Video von unserem Trip zusammengeschnitten - danke noch einmal dafür! Da ich es so toll finde, möchte ich es der Welt nicht vorenthalten, hier ist also #corway2014:

 
 
Danke für die super Zeit! Es war einfach nur H-a-m-m-e-r!
Thanks to all the amazing people we've met in Norway - you rock! 



04 November 2014

Retrospective {September + October}


Bäm - und schon ist der November da! Irgendwie vergingen die letzten Wochen noch schneller als sonst. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich sehr viel unterwegs war: In Augsburg unternahm ich viel mit Freunden und war gefühlt kaum zuhuase. Danach verbrachte ich einen Tag am Bodensee daheim, bevor's schon weiter auf Wohnungssuche nach Hamburg ging. Schließlich wieder etwas daheim am See gewesen - mit kleineren Unterbrechungen, denn ich besuchte auch noch meine Schwester und Cousine in der Zeit. Bald darauf stand schon der Umzug an - also wieder hoch nach Hamburg. Puh! Jetzt bin ich aber erst mal froh, dass ich an einem Ort angekommen bin.

Last Days in Augsburg Die letzten Tage in Augsburg waren mit die schönsten in den ganzen drei Jahren. Danke an dieser Stelle noch einmal für die vielen tollen Leute, die ich in der Zeit kennenlernen durfte - you rock!

Frühstücken mit den Mädels // Stadttour // Ice, ice, baby!
Die eigene Stadt erkunden
Die letzten Wochen in Augsburg waren sehr intensiv: Ich schrieb fast täglich einen anderen Artikel für die presstige, fotografierte sehr viel und entdeckte noch ein paar Orte, die mir bis dahin vollkommen unbekannt waren. Außerdem feierten wir alles Mögliche: Dass wir die Bachelorarbeit endlich abgegeben hatten, den Geburtstag von Natalia, und und und. Es war eine sehr schöne, erlebnisreiche Zeit und ein weiteres Kapitel ging zu Ende. Bye-bye, Bachelor!

Endlich mal in den Goldenen Saal geschafft / Offen für alles! // Unsere 90er-Trash-Party!
Für ein Interview ging's ins Grand Hotel Cosmopolis
Mit den Mädels // Augsburg analog
Mehr über meine Zeit in Augsburg könnt ihr hier nachlesen. 

Kurztrip nach Hamburg Relativ spontan ging's Mitte-Ende September nach Hamburg.

Guter Start in Hamburg
Kleine Entdeckungen auf der Straße
Die neue Hood erkunden
Die Hansestadt begrüßte mich von seiner schönsten Seite: In den fünf Tagen, in denen ich da war, schien die Sonne fast die ganze Zeit. Ich traf alte Freunde wieder, sah viel von der Stadt und fand schließlich ein neues Zuhause. Insgesamt also ein gelunger Kurztrip! Nur die Fahrt mit dem Fernbus war eine Tortur. Ich rate echt davon ab, einmal quer durch Deutschland mit dem Bus zu fahren...


Daheim am Bodensee und in Stuttgart

Fast schon wie Sommer
Konstanz (I) und Überlingen (II + III)
Weinwanderweg in Stuttgart

Die Zeit daheim ließ ich eher ruhig angehen. Ich traf ein paar Freunde, war mal etwas am See in Überlingen und in Konstanz und ansonsten passierte nicht viel - aber das war auch mal gut so. Gemeinsam mit meiner Mum verbrachte ich den dritten Oktober in Stuttgart bei meiner Schwester; wir machten eine kleine Wanderung durch die Weinberge in Bad Cannstatt - empfehlenswert!

Wieder in Hamburg 

Mit zwei Backpacks, einer vollgestopften Reisetaschen und einer guten Portion Übermut ging's dann nach Hamburg. Nur gut, dass mich meine Mitbewohnerin am Bahnhof abholte - alleine hätte ich die Sachen wahrscheinlich keinen Meter weitergebracht.

Zu viel Gepäck - und trotzdem geschafft // Die neue Hood // Neue Wohnung
Kaffeepause // Der Tatort-Hype war vollkommen berechtigt // Ich stell' mich schon mal auf Herbst ein.
Kumpir // Foto-Quatsch // Noch mehr Kaffeee!
Am Hafen // Speicherstadt mit Sonnenuntergangsromantik // Ich weiß einfach nicht, was sie an dieser Heizung hat...
Die ersten Wochen hier verbrachte ich damit, Namen auswendig zu lernen, Räume zu finden, noch ein paar Sachen für mein Zimmer zu kaufen, alte Freunde und Bekannte wiederzutreffen und weiter die Stadt zu erkunden. Ich war in Körperwelten mit einer Freundin und in der 100-Jahre-Leica-Ausstellung - beide sehr sehenswert! 

Kleine Geschäfte im Karo-Viertel entdecken // Die Waffeln in der Uni sind erstaunlich gut! // Flohmarkt-Schätze
Unterwegs in der Speicherstadt // Endlich wieder was an den Wänden! // 100 Jahre Leica
Für einen Nachmittag ging's in den Park Planten un Blomen - die perfekte Location für ein Herbst-Shooting. Besseres Licht hätte man sich nicht wünschen können! 

Das "traditionelle" alljährliche Herbst-Shooting stand an.
Zeit zum Feiern: meinen Geburtstag, den Herbst & Halloween.
So, das waren so meine letzten acht Wochen, wenn man nach meinem Instagram-Feed ausgeht. Wie sah euer Herbst bisher so aus?


14 September 2014

Bye-bye, Augsburg!



Vor etwas mehr als drei Jahren bin ich auf dem Weg nach Regensburg mal durch Augsburg gefahren. Damals, im Sommer 2011, hatte ich mich gerade für verschiedene Unis beworben. Ich sagte zu meinem Beifahrer aus Spaß, dass ich ja womöglich im Herbst in Augsburg landen könnte. Denn ich hatte ich mich zwar dort beworben, meine Traum-Uni war aber eigentlich immer die in Freiburg gewesen. Da mich Freiburg in der ersten Bewerbungsrunde aber nicht wollte, entschied ich mich nach unzähligen Pro- & Contra-Listen tatsächlich dazu, nach Augsburg zu ziehen. 

Es folgte eine etwas nervenaufreibende Wohnungssuche. Schließlich beschloss ich zusammen mit einem anderen Mädchen, das ich bei einer öffentlichen Wohnungsbesichtigung kennengelernt hatte, selbst eine WG zu gründen. Besagtes Mädchen zählt seit drei Jahren zu meinen besten Freundinnen. Kurz nachdem ich mich entschieden hatte, nach Augsburg zu ziehen, kam von Freiburg übrigens doch noch eine Zusage. Heute bin ich froh, dass ich mich für Augsburg und gegen Freiburg entschieden habe. Die letzten drei Jahre waren im Nachhinein gesehen nämlich ziemlich genial und wahrscheinlich mit die besten meines (bisherigen) Lebens. Ich habe in der Zeit so wahnsinnig viele nette, coole und interessante Menschen kennengelernt, konnte drei Praktika absolvieren, die mich persönlich weitergebracht haben und mich bei einem coolen Projekt, presstige, unserem Hochschulmagazin engagieren. Ich bin einfach nur sehr dankbar für die tollen Erfahrungen, die unglaublich vielen lustigen Abende, die ich mit Freunden verbrachte und die ganzen Erlebnisse. Irgendwie seltsam, dass dieses Kapitel jetzt abgeschlossen ist.

In der Nähe vom Dom // Interview im Grandhotel
Anfangs fühlte ich mich in Augsburg ehrlich gesagt nicht sehr wohl. Die Menschen machten den Anschein, das Lächeln vergessen zu haben, die Stadt bestand aus immer mehr Baustellen und der Bodensee und die Alpen fehlten mir schon ab und zu. Natürlich auch meine Familie und meine Freunde daheim; da ich aber nach dem Abi erst mal in Neuseeland und Südostasien war, hatte ich mich schon daran gewöhnt, nur telefonisch oder via E-Mail Kontakt mit den Daheimgebliebenen zu haben. Doch schon nach kurzer Zeit lernte ich immer mehr Leute kennen, ich fing an, für unser Hochschulmagazin, die presstige, zu schreiben und zu fotografieren und entdeckte immer mehr schöne Ecken.


Wintersemester 2011/2012
Im ersten Semester war natürlich alles neu: die Uni, die Leute, nicht mehr daheim zu wohnen. Dementsprechend lernte ich in dieser Zeit wahrscheinlich am meisten (kennen). Was mir am besten in Erinnerung geblieben ist, sind die vielen WG-Aktionen, die Cori und ich starteten: In einer Nacht machten wir zum Beispiel mal Schoko-Crossies und ein Poster für ein Referat gleichzeitig, wir fotografierten viel, schrieben unseren ersten Artikel für die presstige und experimentieren uns quer durch sämtliche Koch- und Backbücher. 

So sah mein Zimmer anfangs aus. // Die neue Hood. // Posen fürs Bilderrätsel - damals noch mit dunklen Haaren.
Zudem besuchten uns auch ein paar Freunde von Cori, meine Eltern waren mal in der Stadt und wir gingen auf ein paar Partys, wo wir schließlich (meine zwei anderen besten Freundinnen) Natalia und Andrea richtig kennenlernten. In den Semesterferien war ich dann mal für eine Woche in Madrid bei meiner Schwester, ich fing an, im Kino zu arbeiten und rief diesen Blog ins Leben. 

Besuch von Coris Mädels // Sightseeing mit den Eltern // Karaoke mit Andrea und Natalia
Sommersemester 2012
Im ersten Sommersemester war ich viel unterwegs mit Freunden, ich hab meine Haare wieder hell gemacht, meine Familie kam mal zu Besuch und das Modular Festival fand statt. Außerdem beschlossen Cori und ich, an eine unserer Wände einen Baum zu malen. Den Sommer verbrachte ich dann größtenteils daheim am See und für ein paar Tage war ich in Erfurt mit den Freunden, die ich in Neuseeland kennengelernt hatte. Im Herbst absolvierte ich dann ein Praktikum bei der Lokalzeitung - mit spannenden Storys über Brennholz und Wassertemperaturen... In den Semesterferien ging's dann auch noch nach Hamburg, Magdeburg und Thüringen.


Wintersemester 2012/2013
Kurz vorm dritten Semester kaufte ich mir endlich eine Spiegelreflex-Kamera. Eindeutig die richtige Entscheidung! Leider komm' ich viel zu selten dazu, sie so häufig zu nutzen, wie ich gerne wollte. Ansonsten feierten wir die wahrscheinlich beste SOP in diesem Semester, fotografierten wie gesagt sehr viel und ich verbrachte mal wieder etwas Zeit daheim am See. Auch so war ich viel (mit Freunden) unterwegs. Am Ende des Semesters dann das nächste Praktikum und schließlich ein Kurzurlaub in Prag.

Das beste Foto von uns 4 // daheim am See // Herbst-Shooting
Sommersemester 2013
Im vierten Semester hörte ich auf, im Kino zu arbeiten und fing stattdessen eine Stelle bei einem Deko-Laden an. Ich nannte es später auch die Deko-Hölle - der Job war echt nichts für mich. Außerdem entdeckten wir ein paar verlassene Häuser, waren wieder auf dem Modular Festival
Im Juni war ich dann auch noch auf der BRN in Dresden und ein bisschen in Thüringen unterwegs. Im Sommer verbrachte ich kaum Zeit in Augsburg: Ich war erst für ein paar Tage bei meiner Schwester in Stuttgart, reiste mit Freunden aus Neuseeland nach Amsterdam und war etwas am Bodensee daheim.

Den Frühling festhalten & aus verlassenen Häusern wieder ausbrechen
Wintersemester 2013/2014Das letzte Wintersemester fing sehr entspannt an - mit einem Kurztrip nach Paris und ein paar entspannten Tagen daheim - und wurde dann sehr schnell sehr stressig. Das lag einfach daran, dass ich Chefredakteurin von der presstige wurde, nebenher arbeitete und mir insgesamt sehr viel vornahm.
Halloween-Geburtstagsparty // mit meiner Schwester // mal wieder ein Herbst-Shooting
Außerdem absolvierte ich von Februar bis April ein Praktikum in einer Online-Redaktion, was mich neben den drei Hausarbeiten, der Chefredaktion und der ersten Recherche für die Bachelorarbeit gewissermaßen auf Trab hielt. Dennoch schaffte ich es irgendwie, auch mal ein bisschen rauszukommen und Zeit mit meinen Freunden zu verbringen. Rückblickend betrachtet frag' ich mich schon manchmal, wie ich das alles geschafft habe. Wahrscheinlich das produktivste Semester von allen.

Neue Kopfbedeckung // Davos // beste Mit-Praktikantinnen überhaupt.
Sommersemester 2014
Zu Beginn des letzten Sommersemesters sagten wir immer, dass das unser Party-Semester werden würde - trotz Bachelorarbeit. Irgendwie schafften wir es tatsächlich, dass es das auch wurde. Es war sogar fast das schönste Semester, weil einfach so unglaublich viel passiert ist: 
- Die erste presstige, bei der ich mit Chefredakteurin war, kam heraus
- wir feierten dementsprechend eine geniale Release-Party.
- Für eine Woche reiste ich mit Cori und Natalia quer durch Norwegen
- ein super schönes Land, eine sehr tolle Zeit mit den Mädels!
- Dave, den wir in Norwegen kennengelernt hatten, besuchte uns in Augsburg 
- Ich ging sehr oft mit den "übrig gebliebenen" Mädels in Augsburg weg 
- Ich war für ein Auswahlgespräch in Leipzig und traf drei alte Freunde wieder.
- Wir zelebrierten die Fußball-WM in einer abgespeckten Version unserer Mädelsrunde. Und feierten den Weltmeister-Titel mit vielen, vielen anderen Menschen in der Maxstraße.
- Meine Schwester besuchte mich mit einer amerikanischen Freundin von ihr und wir machten einen Tagesausflug nach Salzburg.
- Ich zog aus der Wohnung in der Jakobervorstadt aus und vorübergehend bei Natalia ein
- Und schließlich: Ich schaffte es tatsächlich, die Bachelorarbeit im vorgesehenen Zeitrahmen abzugeben. Wahnsinn!
- Der Hashtag #mylifeasasoapopera hielt mich auf Trab. Aber das ist nicht so geeignet für den Blog...
    Heimkommen, wenn die Sonne aufgeht // Selfie-Alarm // Lieblingsladen
    Die kommenden Wochen werde ich übrigens erst mal wieder etwas daheim am Bodensee sein. Ich freu mich schon sehr, meine "alten" Freunde alle wiederzusehen, wieder jeden Tag an den See fahren zu können und etwas Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Manchmal sind es eben doch die kleinen Momente, die ausreichen, um glücklich zu sein. Ab Oktober geht's dann gen Norden - ich werde meinen Master - nach einer weiteren ausführlichen Pro- & Contra-Liste und einer sehr repräsentativen Befragung in meinem Bekanntenkreis, danke übrigens! - in Hamburg machen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich dort so erwartet.