Zu meinem letzten Geburtstag wünschte ich mir das "
Photo Idea Book" von Elsie und Emma, den Machern von "
A Beautiful Mess". Ich sah es vor Ewigkeiten auf einem Blog und wusste sofort: Das möchte ich haben! Und ich bin nach wie vor
begeistert davon.
Und würde am liebsten jede Idee ausprobieren. Natürlich hab ich nicht die
Zeit dazu; ein paar Sachen werde ich aber dennoch versuchen. Eine davon:
30 Tage lang jeden Tag ein Selbstportrait machen. Im Buch steht, dass das die abgespeckte Form ist. Scheinbar gab es ein Fotoprojekt, bei dem eine der beiden Autorinnen 365 (!!) Tage lang täglich ein Foto von sich machte. Unvorstellbar für mich, 30 Tage sind lange genug gewesen. Das Ergebnis seht ihr hier:
 |
| # 1 - Daheim, Sonne kam raus. # 2 - Am Morgen - großer Kaffeebedarf! # 3 - Spaziergang mit Stirnband von Mama. |
 |
| #4 - at home. #5 - Aufbruch! #6 - Spiegelbild auf einer Hochzeit. Das Kleid sieht man leider kaum. |
 |
| #8 - back at home. #7 - wieder mal das Stirnband. #9 - Füüüße. Und Regen. Und ein Schirm. |
Am Anfang stellte ich mir das super schwierig vor, viele verschiedene
Bilder zu machen. Ich hatte "Angst", nicht genügend Facetten von mir zu
finden. Doch ich denke, ich habe die "Aufgabe" ganz gut bewältigt und es
sind teilweise sehr verschiedene Fotos dabei herausgekommen. Das Beste
ist für mich aber immer noch das Erste.
 |
| #12 - daheim. #11 - viel Bearbeitung nötig, weil sonst nichts rauskam. #10 - Seifenblasenliebe. |
 |
| # 14 - Ich liebe diese Kette (selfmade) #15 - zu viel zu tun, keine Lust auf nichts. #13 - Frontalaufnahme. |
 |
| #16 - geschminkt. #17 - ich liebe diesen Pulli. #18 - cozy at home. |
Eine Schwierigkeit dabei war natürlich auch das Licht. Viele der Fotos
entstanden in unmittelbarer Nähe meines Fensters; dazu muss man wissen, dass ich im erhöhten Erdgeschoss wohne und Passanten somit hin und wieder in mein Zimmer sehen können - also, wenn ich die Vorhänge
nicht zugezogen habe... Die haben teilweise schon etwas seltsam
geschaut, was ich da solange am Fenster mit der Kamera mache... Aber nun
gut, es sollte ja auch eine Herausforderung sein. Im Nachhinein denke
ich, dass das Ganze im Sommer sicherlich einfacher gewesen wäre. Nicht
nur wegen des Lichts, nein, aber im Sommer ist man ja doch öfter draußen
und dann hat man automatisch verschiedene Hintergründe und (gefühlt)
mehr Möglichkeiten.
 |
| #19 - selfie to go #20 - Outfit #21 - nasse Haare machen sich gut in schwarzweiß |
 |
| #24 - frontal #22 - Kaffeesucht. #23 - blaue Ohrringe. |
 |
| #25 - im Schal eingewickelt #27 - sleepy me #26 - etwas skeptisch. |
 |
| #28 - kind of happy #29 - let's go! #30 - on they way. |
Dennoch hat es auch im Winter geklappt. Schwierig war's natürlich auch, wenn man viel unterwegs war. Entweder hab ich die Fotos dann gemacht, bevor ich gegangen bin, oder ich hab die Kamera einfach eingepackt und unterwegs schnell ein Foto gemacht - zumindest, wenn ich mich auf der Straße allein genug gefühlt habe. Jedenfalls bin ich auch ein bisschen froh, dass das Ganze jetzt vorbei ist - ist teilweise schon zeitaufwändig. Manchmal hab ich echt ewig gebraucht, bis ich mit einem Foto zufrieden war - andere Fotos wiederum waren Schnappschüsse, für die ich nur wenige Versuche gebraucht habe. Mein Laptop freut sich wegen den Mengen an Fotos sicher auch, dass das Projekt vorbei ist. Mal sehen, was ich als Nächstes ausprobieren würde. Am Besten jedoch etwas mit weniger Selbstdarstellung - das ist sonst eigentlich gar nicht so mein Ding.
Was haltet ihr von der 30 Day Self-Portrait Challenge? Habt ihr so was schon mal ausprobiert? Könntet ihr euch das vorstellen?
Alle Bilder findet ihr gesammelt auf
Pinterest.