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09 Juni 2015

Analoge Schätze {Portugal I}


In Portugal kam meine Lomo-Kamera endlich mal wieder zum Einsatz. Im Gegensatz zu den Bildern in Norwegen sind diese sogar etwas geworden; ein paar davon möchte ich heute mit euch teilen.


Es ist ziemlich kalt, als wir uns frühmorgens auf in Richtung Flughafen machen. Unvorstellbar, dass wir nur wenige Stunden danach am Strand in der Nähe von Lissabon liegen - bei sonnigen 27 Grad. Durch den Wind ist es zwar etwas kühler, aber bei der Kulisse, die sich vor uns erstreckt, vergisst man das schnell. Unser erster Couchsurfing-Host, João, packt uns kurz nach unserer Ankunft in sein Auto und nimmt uns mit ans Meer. Er und sein Freund Filipe gehen surfen, wir liegen am Strand und genießen die Sonne. Danach zeigen uns die beiden Männer noch ein paar andere schöne Orte in der Gegend. Die Fotos entstanden alle am ersten Tag während dieser Erkundungstour.


Demnächst schreibe ich auch ein bisschen mehr zu unserer Reise.


19 Oktober 2014

Analoge Schätze {Augsburg}


Die letzten Wochen, die ich in Augsburg verbrachte, hielt ich auf einer kleinen Einweg-Kamera fest. Ja, ich weiß, nicht gut für die Umwelt und eigentlich habe ich ja eine Lomo-Kamera. Da meine gesamten Norwegenbilder mit besagter Kamera aber nichts wurden, beschloss ich, mir noch einmal eine Einweg-Kamera zu gönnen. Die Ergebnisse wurden auch ganz gut, teilweise sind die Bilder sehr lustig - ich machte auch Fotos auf unserer 90er-Trash-Party - aber die sind wohl nicht so für den Blog geeignet. Deshalb nehme ich euch heute mit auf einen analog-digitalen Ausflug nach Augsburg.


Von oben nach unten: St. Ulrich und Afra // Natalia und ich beim Weggehen // der Moritzplatz // der "Goldene" Saal - hier eher im Dunkeln // Frühstücken mit den Mädels // die Maxstraße, Augsburgs Ausgehmeile.

Hach ja, ein bisschen Melancholie kommt da schon auf, waren gute Zeiten.



25 Mai 2014

Analoge Schätze {Lomography, #1}


Vor Ewigkeiten bekam ich eine Lomography-Kamera geschenkt. Eigentlich eine sehr coole Sache - wäre da nicht diese Technik. Zugegeben, ich bin handwerklich sicher alles andere als geschickt und ich fühle mich eher in der digitalen Welt zuhause. Allerdings liebe ich auch analoge Dinge - wie eben auch Kameras. 

Anfangs bin ich etwas an der Kamera verzweifelt. Ich hatte sie beim wohl schönsten Sonnenuntergang seit Ewigkeiten dabei (hallo, super kitschiges Motiv!), war aber erstens zu doof, den Film einzulegen (danke, Internet! Ein Hoch auf die Tutorial-Videos!) und zweitens zu doof, die Kamera richtig zu bedienen (ja, ich bin ein digitales Opfer...). Lange Rede, kurzer Sinn: der Film war leer. Kein Sonnenuntergang in analog.


Natürlich war ich von diesem dramatischen Erlebnis so deprimiert, dass ich das knallrote Teil erstmal neben meinen anderen Kameras ins Regel legte. Dort blieb sie dann auch einige Zeit, bis mich irgendwann der Ehrgeiz wieder packte - denn wer will sich schon von der Technik besiegen lassen? 


Ich fragte also (verzweifelt) ein paar nette Menschen in meinem Bekanntkreis um Hilfe und siehe da - die Lösung war gefunden. Das Filmeinlegen war nicht Problem gewesen, es lag tatsächlich daran, dass ich zu dumm war, die Spule nach jedem Foto zu drehen... Wer hatte noch mal die Idee, dass ich mit so was zurecht komme?! Aber man lernt ja schnell aus seinen Fehlern und siehe da - ich schaffte es, den Film auf die korrekte Weise vollzuknipsen und dann auch wieder zurückzuspulen. 


Es folgte die nächste Hürde: das Entwickelnlassen. Normalerweise bringe ich meine Fotos zu dm oder Müller. Bei meinem ersten Film entschied ich mich für die erste Option. Leider kann man's nicht anders ausdrücken, aber das war der totale Griff ins Klo. Denn: dm druckt keine Panorama-Bilder. Stattdessen bekam ich eine Rolle bearbeiteter Negative zurück in einer kleinen durchsichtigen Plastikdose. Herzlichen Glückwunsch! Ich überlegte schon etwas verzweifelt, welcher Fotograf so was denn entwickeln könnte. Dann gab ich einem anderen Drogeriemarkt eine Chance - Rossmann. Ich will hier keine unnötige Werbung machen, aber die Herrschaften dort entwickeln Panorama-Bilder. Wenn man nicht so doof ist wie ich und ein Format ankreuzt, das nicht Panorama entspricht...


Ihr seht, es ist eine schwere Geburt gewesen! Letztendlich erhielt ich Fotos im Standardformat, die mit Panorama keinenfalls irgendeine Ähnlichkeit haben - bis auf die Tatsache, dass es "Pärchen" gibt. Also es gibt teilweise zwei Fotos, die scheinbar zusammengehören. Hält man die Bilder aber nebeneinander, so fällt auf, dass in der Mitte ein paar Zentimeter fehlen. Meine Schwester und ich, wir wollten zum Beispiel ein Foto von uns machen (ja, ein Selfie-Opfer bin ich scheinbar auch. Aber wenn digital, dann eben richtig, mit allen Trends und so...), und wenn man die beiden Fotos jetzt zusammenhält, sieht es aus, als wären wir am Kopf zusammengewachsen. Ich kann mich nur wiederholen: Herzlichen Glückwunsch. 

Das nächste Mal werde ich also intensiv auf das Format achten, was ich da ankreuze. Außerdem sind viele Fotos sehr dunkel. Eventuell sollte ich mir doch auch noch einmal die Anleitung zu Gemüte führen. Leider steht's um meine Geduld und diese Motivation, Anleitungen durchzulesen, ähnlich wie um mein handwerkliches Geschick. Whatever, die Fotos gefallen mir dennoch. Auch im falschen Format.

Wie gefallen euch die Fotos? Habt ihr irgendwelche Tipps? 



01 Februar 2014

Analoge Schätze {Bodensee}


Irgendwann Mitte-Ende der 1990er-Jahre. Irgendwo am Bodensee, vermutlich in Radolfzell. Ich finde die Farben und die Spiegelung unglaublich toll auf diesem Bild - deshalb wollte ich es mit euch teilen! Demnächst wird es hier hoffentlich wieder etwas Input zur analogen Fotografie geben. Ich habe zu Weihnachten nämlich eine Polaroid-Kamera geschenkt bekommen und zum Geburtstag ja eine Lomo-Kamera mit Panorama-Objektiv. 2013 muss definitiv ein tolles Jahr gewesen sein, bei den Geschenken. Jetzt sollte ich nur noch in die weite Welt hinausgehen und mit den Kameras tolle Dinge für immer festhalten.Wenn da nur die Zeit mitspielen würde...!


Und irgendwann schaut sich die dann vielleicht mal eines meiner Enkel an und wundert sich, dass man früher analoge Fotos gemacht hat, wo das doch auch digital möglich war. Oder es freut sich, weil es wie ich die alten Dinge sehr mag. Vielleicht entdeckt die Bilder auch keiner und sie verstauben irgendwo. Wer weiß.




14 November 2013

Analoge Schätze {Paris} & Gedanken dazu


Wir bleiben mal bei Paris. Das Wetter draußen erweckt stärkeres Fernweh, als ich geglaubt hätte! Auch für Paris wurde noch in letzter Minute eine Einwegkamera eingepackt. Leider wollte die Kamera nicht ganz so wie ich. Ich glaube, sie hat sich teilweise irgendwie selbst ausgelöst. Denn als ich sie am zweiten Tag auspackte, war nur noch ein Foto darauf (!). Alles sehr seltsam. Jedenfalls möchte ich euch die sage und schreibe vier (!) gelungenen Bilder nicht vorenthalten. War schon etwas ärgerlich, dass ich nicht einmal den Eiffelturm darauf gekriegt habe. Aber wir haben ja noch genügend andere Fotos gemacht.

Die Aussicht von unserer Dachterrasse aus. Zu sehen: Royal Palais. Daran hätte ich mich echt gewöhnen können!
Wieder eine Aussicht, dieses Mal von der Sacré-Coeur aus. In echt viel toller.
Sacré-Coeur. Dieses Bild gefällt mir am meisten wegen den Farben.
Notre-Dame. Da war das Wetter nicht ganz so toll, das hat man gemerkt.
Ich hatte ja teilweise schon ein schlechtes Gewissen, als ich die Kamera kaufte. Meine Schwester hatte mich kurz davor daran erinnert, dass die Teile nicht gerade gut für die Umwelt sind - womit sie ja auch recht hat. Aber ich mag diese Kontraste in den Farben so gerne, das leicht Verwaschene... Zu meinem Geburtstag habe ich dann aber eine analoge Kamera geschenkt bekommen - die Sprocket Rocket, ein Modell für Panorama-Aufnahmen. Ich bin sehr gespannt, wie die Bilder damit so werden. Ist auf jeden Fall eine tolle Alternative zu den Einweg-Dingern aus dem Drogeriemarkt. 

Habt ihr eine analoge Kamera? Wenn ja, welche bzw. was könnt ihr da so empfehlen? Würde mich sehr über Tipps freuen, weil die Sprocket Rocket wahrscheinlich nicht meine einzige analoge Kamera bleiben wird. 






21 Oktober 2013

Analoge Schätze {Rheinfall - Schaffhausen}


Die herunterbrechenden Wassermassen können einen schon in ihren Bann ziehen: der Rheinfall ist auf jeden Fall sehenswert. Also nicht entgehen lassen, wenn ihr mal in der Gegend seid! Von mir daheim aus ist man in einer knappen halben Stunde mit dem Auto da. Ideal also für einen Tagesausflug. 





Die Bilder entstanden alle Ende der 90er-Jahre mit einer kleinen analogen Kamera. Wahrscheinlich haben wir sie zum Entwickeln noch nach Kreuzlingen geschickt, weil's da immer billiger war als in Deutschland. Schon seltsam, wie schenll sich so etwas ändert. Heutzutage wäre das kaum denkbar, dass mein seine Filme erst einmal ins Ausland schickt. 


28 August 2013

Analoge Schätze {Amsterdam}


Neben meiner Canon, meiner alten Digitalkamera und meinem Handy schaffte es auch noch eine Einwegkamera mit ins Gepäck nach Amsterdam. Okay, ich geb's zu: Ich habe ein Fotografier-Problem - was früher oder später sicher wieder zu einem Speicherproblem führen wird. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls konnte ich jetzt endlich, endlich die analogen Bilder abholen (wie hat man diese Wartezeit früher nur rumgebracht...?!) und die möchte ich euch nicht vorenthalten.


I  amsterdam - im Museumsviertel.

Ausblick während einer Grachtenfahrt.

Am Strand von Zandvoort.

Viel, viel Himmel, viele Menschen und das wundervolle Meer. Ein schöner Tag am Strand!

Where to go?

Ein Schwan im Rotlichtviertel beim Sonnenuntergang.

Spiegelung des Sonnenuntergangs.

Auch wenn viele der Bilder nichts geworden sind, würde ich für die nächste Reise dennoch eine Einwegkamera holen. Das Warten auf die Bilder, die Spannung, ob die Bilder etwas geworden sind und die Mischung aus kräftigen und verwaschenen Farben machen für mich einen besonderen Charme aus.



25 Juni 2013

Analoge Schätze {Türkei}


Nachdem ich durch ein paar alte Fotoalben geblättert und mit diesen nervigen Zwischenblättern aus Plastik gekämpft hatte, fand ich sie: die Fotos meines ersten Türkei-Urlaubs. Irgendwie ist das auch schon wieder Ewigkeiten her - knappe zehn Jahre müssten das jetzt sein.

Eine Bootsfahrt. Leider erinnere ich mich nicht, wo das war.
Der Weg zum Strand // Flugzeug-Bilder-Liebe.
Natürlich erinnert man sich nicht mehr an jedes Detail nach fast einer Dekade. Einiges ist mir aber gut im Kopf geblieben: der feine, heiße Sand unter den Füßen, das unbemerkte Braunwerden beim Sandburgenbauen und selbstverständlich die angenehme Brise des Mittelmeers. Das Gefühl von richtigen Ferien. Einfach mal nichts machen müssen und einfach das herrliche Wetter genießen und die Seele baumeln lassen. Eine schöne Zeit!

Das wunderbare Meer.
Und natürlich ein Wasserfall. Irgendwie gehört das zu den meisten Türkei-Urlauben dazu, so ein Besuch eines Wasserfalls.

Irgendwann werde ich auf einer ganzen Wand nur Fotos aufhängen, die im Flugzeug gemacht wurden. Die Welt von oben hat einfach einen besonderen Reiz. Irgendwie ist es sehr schade, dass nur noch so wenig analog fotografiert wird. Bei 24 / 36 Bildern pro Film wählt man die Motive doch etwas bewusster aus. Vielleicht kaufe ich mir mal wieder eine analoge Kamera, wer weiß.

Wie steht ihr zur analogen Fotografie? Nur Nostalgie oder doch eher eine Kunst für sich? Was für analoge Kameras habt ihr so? Gibt es vielleicht eine gute Kamera, die ihr mir empfehlen könntet?




13 Mai 2013

Analoge Schätze {Milano}


Mailand, Ende der 1990er-Jahre. Die Stadt ist riesig, ich bin klein. An allzu viel von Mailand erinnere ich mich nicht. Eigentlich nur, dass wir auf dem Dom waren, mir vor dem Dom eine Taube auf den Kopf gesessen ist und ich alles spannend und aufregend fand - die andere Sprache, die bunten Hefte im Supermarkt, das andere Essen.

Eine Geschichte, auf die ich bis heute ein bisschen Stolz bin, ist die, dass ich mich und meine Mum quasi "gerettet" habe. Das hört sich jetzt etwas übertrieben an, ist aber so (zumindest meint meine Mum das). Eigentlich wollten wir nur Briefmarken oder Postkarten kaufen - so ganz bekomm' ich die Geschichte nicht mehr auf die Reihe, ich war schließlich erst sieben und das ist ja ein paar Jährchen her; dazu muss man wissen, dass meine Mum leider überhaupt keinen Orientierungssinn hat. Jedenfalls wusste meine Mum auf einmal nicht mehr, wie wir heimkommen. Ich hab uns dann wieder auf die richtige Fährte gebracht und uns nach Hause gelotst. Mein (teilweise vorhandenes) fotografisches Gedächtnis funktionierte wohl damals schon. Sonst wären wir vermutlich noch heute irgendwo in Mailand. Fragt sich allerdings, was dann aus meiner armen Schwester geworden wäre...

Zum Glück kam alles anders und so kann ich heute ein paar Bilder davon zeigen: 

(1) + (2): Der Mailänder Dom. So ein tolles Gebäude!
(3) Irgendwo in Kalabrien. Eines der schönsten Fotos, das in der Zeit entstanden ist. Meine Schwester hat es gemacht.
Diese Einkaufspassage kennen vielleicht manche aus Filmen.
Sie ist einer der wenigen Orte, an die ich mich richtig erinnern kann.
Nachdem wir in Mailand waren, ging's eigentlich immer weiter nach Kalabrien, bis an die Spitze des Stiefels.

Diese etwas wüst aussehende Landschaft lässt nicht unbedingt vermuten,
dass sich das Meer in unmittelbarer Nähe befindet...
Das war's erst einmal mit meinen analogen Bildern aus Kalabrien. Demnächst zeige ich vielleicht noch ein paar analoge Bilder aus der Türkei. Wer mehr von den bisherigen Bildern aus Kalabrien sehen möchte, kann das hier und hier tun.

Ach ja, da ich damals noch recht jung war, hat meine Schwester die meisten Bilder geschossen bzw. manche wahrscheinlich auch meine Mum. Mehr von meiner Schwester gibt's auf ihrem Blog, auf dem sich alles ums Reisen handelt. 



18 April 2013

Analoge Schätze {Kalabrien, II}


Heute möchte ich noch einmal ein paar analoge Fotografien aus den 90er-Jahren zeigen. Ich mag die Stimmung auf den Bildern; außerdem erinnern mich die Fotos an glückliche Zeiten am Meer, mit meiner Mum und meiner Schwester. Auch dieses Mal gibt es wieder Impressionen aus Kalabrien. Das nächste Mal, wenn ich analoge Bilder zeige, erwarten euch Fotos aus Mailand.

Hier hab ich schwimmen gelernt - im Mittelmeer.
Ein kleines Dorf in der Nähe unseres Hauses.
Die meisten Dörfer waren damals recht heruntergekommen und machten nicht gerade einen einladenden, gemütlichen Eindruck. Als Kind kam es mir oft wie ein riesiger Abenteuerspielplatz vor. Heute würde ich gerne noch einmal in die Gegend zum Fotografieren zurückkommen.

Natürlich gab's auch hübschere Ecken in den kleinen Dörfchen.
Allerdings würde ich nicht gerne dort Autofahren, denn die Gassen sind sehr eng und unübersichtlich.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, dort aufzuwachsen. Außer dem Meer - was auch nicht jedem Dorf leicht zugänglich ist - gibt es nämlich kaum was. Da muss man sich irgendwie selbst beschäftigen...

Das Gebäude erinnert mich irgendwie an den "Paten".
Ich weiß auch nicht, ob es an dem Haus selbst, oder an den Autos im Vordergrund liegt.
Zu guter Letzt: das liebreizende Meer.
Irgendwie fehlen mir die Sommerurlaube am südlichsten Teil Italiens manchmal schon. Drei Wochen einfach nichts tun - außer die Sonne genießen, riesige Eiskugeln verschlingen und am Strand spielen und im Meer plantschen. Dazu noch riesige Wassermelonen und mehr braucht man nicht - oder?!




30 März 2013

Analoge Schätze {Kalabrien, I}


Bereits als ich klein war, hab ich mich - soweit mich die Erinnerung nicht im Stich lässt - auf die "großen Ferien" gefreut. Sommerferien zu haben bedeutete während meiner Zeit als Grundschulkind eine lange Autofahrt bis an den Zipfel des Stiefels am Mittelmeer: Kalabrien, 40°C im Schatten, mittags Siesta machen, abends hin und wieder Pizza-Essen gehen, riesige Eiskugeln verschlingen und im Meer baden, Boggia spielen, mit den Nachbarsjungs rumblödeln, Geschichten mit meiner Schwester ausdenken, die Begrüßungsküsschen links und rechts, usw. In der Zeit lernte ich auch das Schwimmen - keine allzu schöne Erfahrung - man sollte das einfach nicht im Salzwasser lernen (müssen). Wie dem auch sei, natürlich wurde in der Zeit viel (von meiner Schwester) fotografiert. Ein paar dieser alten Fotos hab' ich neulich mal wieder ausgegraben und (für euch) eingescannt:

Die Aussicht von unserem Haus: ein riesiger Feigenkaktus; die Feigen konnte man übrigens auch essen.
Irgendwo in Italien, Ende der 90er-Jahre. Ich mag den Stil der Häuser sehr gerne.
Das herrlich blaue Meer an einer Steinküste.

Irgendein Hafen. Leider haben fast alle Fotos der Zeit keine Beschriftung, sodass es sehr schwer ist, sie einzuordnen.
Ich mag diese Bäume irgendwie. Wahrscheinlich eher in Norditalien fotografiert worden.
Wie findet ihr die Fotos so?
In mir erwecken sie natürlich Kindheitserinnerungen an heiße Tage am Strand und die beste Sahne der Welt. Außerdem gefällt mir die Art der Fotografien. Vielleicht sollte ich doch irgendwann mal Lomography für mich testen...

Teil 2 kommt dann demnächst.