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06 Dezember 2013

10 Fragen von Apfel Sanderson


(Grafik von Natalia geklaut - natürlich mit Erlaubnis.)
Normalerweise hasse ich diese 10-Fragen-an-Tags. Sie kommen mir vor wie die Kettenbriefe der Blogosphäre. Zwar wird mir nicht mehr angedroht, dass ich, sollte ich nicht mitmachen, niemals die Liebe meines Lebens finden oder dass ich dann sieben Jahre unglücklich bin, wenn man nicht mitmacht, scheint man sich teilweise aber auch keine Freunde zu machen. Und da die liebe Natalia mich einfach um den Finger gewickelt hat, "die Fragen sind so cool!", konnte ich nur Ja sagen. Und hier bin ich, beantworte diese 10 Fragen und frage mich gleichzeitig, worauf ich mich da eingelassen habe. Aber wieso eigentlich auch nicht? Scheinbar hilft es ja auch irgendwie, sich mit anderen zu vernetzen. Und das ist doch das Eigentliche beim Bloggen. Also los:

1. Was ist gerade dein größtes Ziel im Leben?
Puh, die erste Frage und ich fühle mich schon vollkommen überfordert. Wieso mach' ich das noch einmal mit? Naja, versuchen wir's mal. Momentan hab' ich wahnsinnig viel zu tun, der klassische Vorweihnachtsstress hat mich voll in seinen Krallen. Mein größtes Ziel ist vermutlich zurzeit, alles erfolgreich zu schaffen, was ich mir vornehme. Und gleichzeitig auch noch Zeit für mich und mein Privatleben zu finden. Diese Balance fehlt gerade irgendwie. 


2. Und wie sieht's aktuell mit deiner Weihnachtsdeko aus? 
Schwieriges Thema. Das einzige Weihnachtliche in meinem Zimmer sind eigentlich meine Lichterkette - die ich letzten Samstag im Anflug von "Ich brauch Weihnachten in der Wohnung" gekauft habe - und ein roter Leuchtstern, den meine Schwester mir vor einigen Jahren zu Weihnachten geschenkt hat. Darüber hinaus hab ich seit Kurzem zwei weihnachtlichere Dekostoffe, die ich aber vor allem zu Fotografiezwecken gekauft habe. Ansonsten steht da halt noch so ein Adventskalender rum. Ihr seht schon, ich mach' mir nicht viel aus Deko! Aber ich bin Weihnachten ja auch nicht hier in der Wohnung, sondern daheim am See. Dort kümmert sich zum Glück meine Mama um die Deko. 


3. Was hast du heute gegessen?
Da dieser Post morgens verfasst wurde, nur ein kleines Frühstück: Einen Apfel und eine Kiwi. Dazu natürlich Kaffee. Denn ohne kann ich einfach nicht in den Tag starten! 


4. Wovor hast du Angst? 
Ich habe zwar eine Abneigung gegen Höhen, würde das aber nicht als panische Angst bezeichnen. Ansonsten wohl das Übliche: der Verlust eines geliebten Menschen bzw. der eigene Tod. 

5. Welche drei Dinge/Menschen im Leben haben dich am stärksten beeinflusst?
Ohh, auch schwierig. Als Mensch fällt mir als Erstes meine große Schwester ein, die mich wohl schon maßgeblich beeinflusst (hat). Dinge fallen mir irgendwie gar keine ein; kann mir darunter nichts so wirklich vorstellen. Was mich aber stark beeinflusst hat, war meine Zeit im Ausland nach dem Abi. Ich denke, das hat viel dazu beigetragen, wie ich jetzt bin. Sorry, mehr fällt mir gerade nicht ein. 

6. Wie hast du deinen letzten Samstag verbracht?
Letzten Samstag hatte ich meinen letzten Arbeitstag in der Deko-Hölle (hab bei Depot gearbeitet...). Ein sehr befreiendes Gefühl! Der Job hat mir einfach keinen Spaß gemacht und ich fand's so sinnlos, alle zwei Wochen den ganzen Laden umzuräumen. Danach war ich mit Natalia auf dem Weihnachtsmarkt und noch etwas in der Stadt. Eigentlich wollten wir ja Weihnachtsgeschenke besorgen - viel davon bekommen haben wir aber nicht. Stattdessen beschränkte sich unser Besuch auf dem Weihnachtsmarkt auf Glühwein trinken und Schupfnudeln essen - was sonst? 

7. Hast du irgendwelche lustigen Talente, von den keiner was weiß?
Hmm wenn, dann sind sie mir wahrscheinlich selbst noch verborgen. Ich bin ziemlich gut im Prokrastinieren, aber das dürfte für mein Umfeld nichts Neues sein. Ehrlich, ich mach' alles so ziemlich auf den letzten Drücker, weil ich ständig mehrere Sachen gleichzeitig mache oder von mir selbst abgelenkt werde. 

8. Was ist dein aktuelles Lieblingslied? 
Cigarettes von Russian Red. Achtung, Ohrwurm-Gefahr! Anhören auf eigene Verantwortung!

9. Welche Sprachen kannst du und welche hast du noch vor zu lernen?
Ich kann: Deutsch, Englisch, Französisch, etwas Spanisch und ich habe das kleine Latinum. Ich würde gerne lernen: Italienisch, Niederländisch, Türkisch und Schwedisch. Schwedisch habe ich dieses Semester tatsächlich angefangen. Da ich zurzeit aber mega viel zu tun habe, muss ich das wohl an den Nagel hängen.

10. Stell dir vor, dein Haus brennt. Welche Dinge nimmst du mit? (Da gibt's einen super Blog dazu, die Frage ist nämlich einfach so gut!). 
Eine Frage, die ich mir schon so oft gestellt habe! Liegt wahrscheinlich an meinem Talent - aber das ist auch nicht verborgen - mir Worst Case Scenarios auszudenken. Jedenfalls würde ich wohl versuchen, meinen Laptop, meine Festplatten, meine Kamera und Fotoalben bzw. Tagebücher zu retten. Das ist aber schon ziemlich viel Zeug. Ich bezweifle daher, dass ich das alles tragen könnte. Vermutlich würde ich mich im Zweifelsfall auf die Kamera und eine Festplatte beschränken.


* Kamera (vertreten durch mein 50mm-Objektiv)
* Festplatte
* Lomography-Kamera (Geburtstagsgeschenk)
* Polaroid-Kamera (von meinem Opa, also sehr alt)
     
* Tagebücher aus Neuseeland
* Fotoalben (hier: Neuseeland / von meiner Schwester)
* Reisepass (wegen den vielen Stempel)
* Handy (um jemanden anzurufen, "Oh Gott, es brennt!")

Da ich gerade nicht so viel Zeit habe, kann ich mir weder 10 neue Fragen ausdenken noch die Blogger, die den Spaß beantworten sollen, aussuchen. Das wird dann aber noch nachgeholt, versprochen! Mich würde jetzt mal interessieren, was ihr so mitnehmen würdet, wenn euer Haus brennt? Gerne auch mit Fotos! :)


04 Dezember 2013

Scènes de Paris


Ich weiß, ich weiß: In letzter Zeit ist es hier sehr, sehr Paris lastig. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich am liebsten wieder dorthin aufbrechen und eine Million Fotos schießen würde... Eindeutig mal wieder ein schlimmer Fall von Fernweh. Außer die Bilder wieder und wieder anzusehen und Reisepläne fürs nächste Jahr zu schmieden, bleibt mir momentan nichts anderes übrig. Das Schönste an Urlaubsfotos sind meiner Meinung nach die kleinen Momente, die man auf der Straße einfängt. Die Menschen, die ihrem eigenen Alltag nachgehen, die sich so verhalten, wie sie sind.


Wir befinden uns in Montmartre, dem wahrscheinlich malerischsten gleichzeitig hügeligsten Viertel von Paris. Vor uns zeigt sich Paris, wie man es sich vorstellt: Schmale Straßen, Männer mit Baskenmützen, eine fabelhafte Aussicht auf die Stadt.

Weiter oben begegnen wir diesen beiden älteren Männer, die vertieft in ihr Schachspiel nichts davon mitbekommen, dass ich sie fotografiere. Ich mag diese konzentrierte Atmosphäre so sehr. 


Auf dem Place du Tertre kommt es mal wieder vor, dass ich illegalerweise etwas fotografiere - zum Vergnügen des sympathischen Mannes auf rechten Seite mit der roten Brille. Ups!


Szenenwechsel: Sacré-Cœur. Als wir die große, weiße Basilika verlassen, werden wir vom Geigenklang dieses Mannes begrüßt. Um uns rum sind viele andere Touris, die sich gegenseitig ablichten. Auch nett anzusehen: die vielen Selfies.


Noch einmal zurück zum Place du Tertre. In akribischer Feinstarbeit fertigt diese Frau ihre Bilder an. Sie sind so schön, dass ich am liebsten mein ganzes Zimmer damit dekorieren würde. 


 Zu guter Letzt: Die Hand eines fliegenden Händlers, der versucht, einen seiner tausend Eiffelturm-Figuren zu verkaufen. Teilweise etwas nervig, aber sie gehören genauso zu Paris wie die Männer mit der Baskenmütze, die Frau mit ihren Kunstwerken oder die konzentrierten Schachspieler.


Was für Fotos macht ihr so auf euren Reisen?



02 Dezember 2013

Rezepte {Zimtsterne}


Für viele gehören Zimtsterne sicher zu den Standardplätzchen. Für mich seit gestern auch - denn ich habe mich endlich der Herausforderung gestellt und das Rezept einfach ausprobiert. Ewigkeiten gehörte es zu den Rezepten, an die ich mich nicht herantraute. Alles, das mit "Eier steif schlagen" zu tun hat, war seit einem Maulwurfkuchen-Desaster vor einigen Jahren heikles Terrain. Als Nächstes kann ich mich dann meinem anderen Plätzchenrezept stellen, das ich für mich als "schwierig" einordnen würde: Vanille-Kipferl. Die werden bei mir nämlich immer riesig und haben nur noch entfernt Ähnlichkeit mit der schmalen C-Form, die sie eigentlich haben sollten. Aber eins nach dem anderen - heute also erst mal Zimtsterne. 


Auch dieses Rezept habe ich im Chefkoch-Magazin gefunden. Ihr könnt es also ganz einfach unter diesem Link aufrufen.




 1. Eiweiß steif schlagen. Puderzucker langsam unter ständigem Rühren einrühren. Einen Spritzer Zitronensaft hinzugeben. 1/3 des Eischnees beiseitestellen.

2. Mandeln, Nüsse und Zimt mischen. Nussmischung mit einem Kochlöffel unter den restlichen Eischnee mischen und durchkneten.

3. Einen Teil der restlichen Nüsse auf die Arbeitsfläche streichen. Den Teig ausrollen und Sterne ausstechen. Ausgestochene Sterne auf einem Backblech mit Backpapier legen. Mit dem restlichen Eischnee bestreichen.

4. Im heißen Ofen bei 150 Grad auf der mittleren Schiene 10-15min backen. Nach acht Minuten Backzeit etwas in die Ofentür stecken, sodass ein kleiner Schlitz offen bleibt.


Was sind eure liebsten Plätzchen? Und habt ihr auch Plätzchen oder Rezepte, die ihr als so schwierig empfindet, dass ihr euch nicht an sie herantraut?