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11 Mai 2012

Fernweh {Bangkok}

Heute möchte ich meine Eindrücke teilen, die ich in Bangkok sammeln konnte. Wie ihr inzwischen vielleicht wisst, bin ich ein großer Asien-Fan. Besonders Thailand hat es mir dabei angetan. Die Leute dort sind einfach super freundlich, alles ist erschwinglich, die Landschaft ist traumhaft schön, es gibt viele kulturelle Stätten, die darauf warten, entdeckt zu werden, man kann gut shoppen gehen, usw... Ich liebe das Land einfach. Auf einer Reise durch Südostasien darf Bangkok als Dreh- und Angelpunkt natürlich nicht fehlen.

Ein kleiner Park in der Nähe unseres ersten Hotels
Es empfielt sich, knapp eine Woche dort einzuplanen, damit man einen ungefähren Eindruck von der Stadt bekommt. Die Gegensätze zwischen Alt und Neu dominieren das Stadtbild. Anfangs hab ich mich in dem Gewusel auf den Straßen etwas überfordert gefühlt; gegen Ende war es für mich aber das Normalste der Welt. Man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles.

Eine typische Straße im alten Teil von Bangkok.
Ein Highlight in Bangkok waren auf jeden Fall die riesigen Tempelanlagen. Der Eintritt ist für thailändische Verhältnisse zwar nicht ganz so erschwinglich, ein Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall und gehört quasi zum Pflichtprogramm.

Grand Palace I.
Grand Palace II
Lohnenswert ist auch ein Abstecher im nahegelegenen Wat Pho. Hier begegnet einem nicht nur der größte liegende goldene Buddha, sondern noch viele weitere kleine Buddhas und hübsche Tempelchen. Man kann sich hier auch auf traditionelle Weise massieren lassen. 

Der Goldene Buddha im Wat Pho
Wenn man weiter ins Stadtinnere vorgeht, trifft man nicht nur auf skurrile Sachen wie China Town, sondern auch auf den "Golden Mountain", quasi eine weitere kleine Tempelanlage. Angeblich soll es Glück bringen, wenn man jede der Glocken auf dem Weg nach unten berührt. Mit ein Grund dafür, dass man quasi die ganze Zeit Glocken läuten hört.

Das Schlagen der Glocken am Golden Mountain soll angeblich Glück bringen.
Auch im neueren Teil von Bangkok ("Siam") stoßen die Gegensätze aufeinander. Hier reiht sich ein schickes Einkaufszentrum neben dem anderen, während die Ärmsten der Armen davor auf der Straße versuchen, sich mit dem Verkauf kleiner Speisen oder frischem Obst über die Runden zu halten.

Der etwas heruntergekommene Güterbahnhof liegt inmitten der Stadt.

Stau gehört quasi zum Alltag in der Metropole. Rechts und links reihen sich die Kaufhäuser.
Wenn man zu Besuch in Bangkok ist, sollte man auf jeden Fall mal ins MBK reinschauen. Das bisher größte Einkaufszentrum, in dem ich war. Man findet hier einfach alles: Ob Elektrowaren, Kleidung, Schmuck, Möbel, Kleimkram, Nahrhaftem - jeder wird hier fündig. Ich glaube, es gibt hier nichts, was es nicht gibt. 

Das Shoppingcenter MBK (Blick vom Skywalk aus).
Wem der ganze Stress mit dem Verkehr und den vielen Menschen zu viel wird, der kann sich im Lumphini-Park etwas erholen. Neben dem See gibt es hier auch zahlreiche Sitzmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen.

Der Lumphini-Park mit Blick auf die Skyline Bangkoks.
Das fand ich gut:Leckeres Essen, billiges Einkaufen, Kultur, Moderne - alles an einem Ort. Jeder findet hier irgendwas, das er ausprobieren oder sehen möchte. Zudem eignet sich Bangkok als guter Startpunkt für Weiterreisen in alle Richtungen.

Wehrmutstropfen: Etwas hart zu verkraften fand ich den Unterschied zwischen Arm und Reich. In einer so großen Metropole wird einem erst richtig bewusst, wie gut man's eigentlich hat. Leider kann man nicht jedem helfen. Der Verkehr und die dazu gehörige Geräuschkulisse ist auch nicht zu verachten. Oftmals wechseln sich auch nicht ganz so tolle Gerüche ab, woran man sich auch erst mal gewöhnen muss.

Empfehlung ja oder nein: Ich würde definitiv wieder herkommen! Die Freundlichkeit der Thais und ihre relaxte Art vermitteln sofort irgendwie Urlaubsfeeling. Obwohl Bangkok etwas stressig sein kann mit dem ganzen Trubel und dem Verkehr, hab ich mich danach irgendwie entspannt gefühlt, weil die Thais einfach so locker sind und sich nicht so einen Stress wie die Europäer - insbesondere die Deutschen - machen. Mir gefällt besonders, dass es zwar moderne Stadtteile gibt, die Tradition aber dennoch gewahrt und respektiert wird. Dazu kommt, dass man hier noch sehr viel mehr erleben kann, als ich es bisher getan habe. Will definitiv noch einmal wieder herkommen!


10 Mai 2012

Gebacken.


Da meine liebe Mitbewohnerin heute ein Jahr älter wird, wurde gestern reichlich gebacken. Und damit übertreibe ich nicht, denn wir haben sage und schreibe 36 Muffins (mit 12 verschiedenen Sorten!!) und einen Schoko-Nuss-Kuchen gebacken... Für neun Leute etwas übertrieben, würde man jetzt vielleicht sagen. Nun gut, wir hatten ja auch nicht damit gerechnet, dass der Teig so ergiebig sein würde...

Vorbereitungen für die Back-Session
Natürlich möchte ich der "Außenwelt" die kleinen Kunstwerke nicht vorenthalten. Ich bin nämlich immer noch ganz begeistert von unseren Backkünsten!

1. Rezept: Schoko-Nuss-Kuchen 

Yummi Schokokuchen :)
Man nehme: 
5 Eier
2 Tassen Zucker
200g gemahlene Haselnüsse
2 Tassen Mehl
1 Tasse Kakao
1 Pck. Backpulver
1 Tasse Öl
1 Tasse Mineralwasser
Die Anleitung dazu findet ihr hier.

Sehr, sehr lecker!
Der Kuchen schmeckt sehr nach Schokolade und Nuss - so wie man's erwartet. Zudem ist er durch die große Menge an Flüssigkeit recht saftig. Mir hat er sehr gut geschmeckt. Umso besser, dass davon noch etwas übrig geblieben ist! :)

2. Muffinvariationen aller Art

Wir haben auch für die Muffins einfach ein Rezept bei Chefkoch rausgesucht, was uns passend erschien. Ihr findet es hier

Ofen-Ansicht
Wenn ihr es nachmachen wollt, braucht ihr (für 12 Muffins):

- 260gr Mehl
- 180gr Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 280ml Milch
- 120gr Margerine bzw. Butter
- 2 Eier

... und zusätzlich natürlich noch Dinge, mit denen ihr die Muffins verfeinern wollt.
Wir haben uns hierbei für weiße Schokolade, dunkle Schokolade, Bananen, Äpfel, Zimt, Blaubeeren, Kakao, Marmelade, Spekulatius-Creme, Nutella und Kinderriegel entschieden. Kamen dabei natürlich ziemlich viele Variationen zustande. Insgesamt hatten wir letztendlich zwölf verschiedene Sorten. Haben die doppelte Menge des Teiges gemacht und dennoch 36 Muffins daraus gemacht (anfangs haben wir die Förmchen nicht voll gemacht. Aber ich glaube, es werden so oder so mehr als angegeben). War jedenfalls eine sehr lustige Aktion und ich denke, die Muffins kamen auch gut bei unseren Gästen an. 

Ein Teil der "Muffin-Armee"
Haben sogar noch extra kleine Fähnchen gebastelt (ganz einfach einen Zahnstocher mit einem Stück angemaltem Papier umwickelt und vorne verschiedene Fahnen-Formen reingeschnitten), damit man die Muffins auch auseinanderhalten konnte...

Muffins in allen Variationen...
Ich weiß gar nicht, was mir am besten geschmeckt hat. Weiße Schokolade + Banane war sehr lecker, Apfel-Spekulatius aber auch. Schwere Entscheidung! Die mit Kinderschokolade werden wir aber bestimmt auch noch einmal machen, die kamen glaub' ganz gut an. Insgesamt eine echt lustige Aktion, auch wenn wir deshalb nichts für unser Referat gemacht haben. Aber wir haben ja noch ein paar Tage Zeit...


Diese Sorten gab's:
Straciatella - Weiße Schoko mit Banane - Dunkle Schoko - Dunkle und helle Schoko gemischt - Schoko-Banane - Apfel mit Zimt - Apfel mit Spekulatius - Nutella - Marmelade - Blaubeere - Kinderschokolade - Marmor

Die Fotos stammen übrigens von meiner Mitbewohnerin und unterliegen somit ihrem Copyright. 



06 Mai 2012

Street Art {Konstanz, I}


Um nicht alle Blog-Angewohnheit in Vergessenheit geraten zu lassen, gibt's heute mal wieder ein paar Street Art-Bildchen für euch. Dieses Mal aus Konstanz :)